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Franziskus zerschlägt das Opus Dei

Franziskus veröffentlichte (8. August) ein Motu Proprio, das Personalprälaturen in öffentliche Vereinigungen päpstlichen Rechts umwandelt. Sie haben die Befugnis, Kleriker zu inkardinieren.
In der Kirche gibt es nur eine Personalprälatur, das Opus Dei.
Der wesentliche Unterschied des Opus Dei zu priesterlichen Gemeinschaften waren bisher die sogenannten Numerarier, gottgeweihte Laien.
Künftig werden diese Laien aus der kanonischen Struktur herausgenommen.
Nach den neuen Canones „können sich die Laien den apostolischen Werken der Personalprälatur widmen; aber die Form dieser organischen Zusammenarbeit und die wichtigsten damit verbundenen Pflichten und Rechte werden in Statuten in geeigneter Weise festgelegt werden“.
Damit zerschlägt Franziskus die rechtliche Beziehung zwischen den Laien und dem Klerikerverband des Opus Dei.
Es ist ein Triumph von Kardinal Ghirlanda SJ und entspricht seiner Vision des Opus Dei.
Franziskus‘ Dolchstoß kommt, nachdem das Opus Dei jahrzehntelang unterwürfig …Mehr

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Franz Xaver

Dietmar, der Federstrich, den Du schon vor Jahren angesprochen hast - Interessierte können Deinen Beitrag hier nachfolgend nachlesen - der wurde nun erledigt, wenngleich von einer Person, von der ich es nicht erwartet habe.
"Dietmar Scharmitzer:
Opus Dei –
das Ende einer Legende

Dies, dein Ideal, deine Berufung, ist … ein Wahnsinn. – Und die andern, deine Freunde, deine Brüder, lauter Wahnsinnige…
Hast du diesen Schrei nicht manchmal tief in deinem Inneren vernommen? – Antworte entschieden, dass du Gott für die Ehre dankst, diesem „Irrenhaus“ anzugehören.

(„Der Weg“, Nr. 910)
Das Opus Dei hatte sich allgemeinen Respekt verschafft; durch die Rechtsform der Personalprälatur ist es seit 25 Jahren der Kontrolle der Bischöfe entzogen, schlecht recherchierte Beiträge über das Gotteswerk brachten dem WDR und dem Rowohlt-Verlag schmerzhafte juridische Niederlagen ein, die dem Opus eine Aura der Unverwundbarkeit gaben, und so bösartig auch die Unterstellungen in Dan Browns „Sakrileg“ waren, sie haben wohl auch gezeigt, was man Gefolgsleuten des Josémaria Escrivá alles zutraut. Als am 6. Oktober 2002 Papst Johannes Paul II. diesen Priester heilig sprach, war die unmittelbare Reaktion zwiespältig. Einerseits wurde der Ausdruck gebraucht, dass das Opus Dei, das von ihm gegründete „Werk Gottes“, nun zum „Mainstream“ in der katholischen Kirche werden könne („Die Furche“, Nr. 41, 10. 10. 2002, 10); in extremer Selbstgefälligkeit äußerte der Postulator Escrivás, Flavio Capucci, jetzt „muss man ihn verehren“( „Kreuz und quer“ vom 1. 10. 2002). Leise, aber bestimmt wurde auch Kritik an den rigiden, Menschen verachtenden Strategien der „Elitetruppe“ des Papstes geäußert, aber auch am Prozess selbst. Unerwünschte Zeugen blieben ausgegrenzt, und darunter waren so wichtige Stimmen wie der einzige noch lebende Begleiter Escrivás aus den dreißiger Jahren, Miguel Fisac Serna, oder der ehemalige Generalsekretär des Opus Dei, Antonio Pérez-Tenessa. Hinter vorgehaltener Hand äußerten auch manche, die in der Öffentlichkeit als Freunde des Werkes galten, wie der emeritierte Wiener Erzbischof Kardinal Dr. Franz König, vorsichtige Kritik.
Für eine Zeitlang mochte es – für die Mitglieder, für die römische Kurie, der immer nur die Schauseite präsentiert wurde, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit - so ausgesehen haben, als ob hier eine verschworene Gemeinschaft mit ihrem Padre durch dick und dünn geht und das Wort Christi in alle Welt und in alle Milieus trägt und dass, unbeschadet einiger Rückschläge, niemand sie aufhalten kann.
Die Wirklichkeit sieht anders aus. Mit der Heiligsprechung des Gründers war der Zenit überschritten. In Spanien, der zahlenmäßig stärksten Region, befindet sich das Werk in Auflösung; mit viel Geld und außergewöhnlichen Maßnahmen wird kaschiert, dass der Nachwuchs fehlt. Auch in Österreich ist die Lage prekär: Nachdem selbst der Sprecher des Opus Dei, Dr. Martin Kugler, es vorgezogen hat, zu gehen, teilen sich der 71jährige Rentner Ricardo Estarriol und der Kölner Priester Christoph Tölg seine Arbeit. Nach der Beschreibung des hochrangigen Mitglieds der österreichischen Region, Enrique Prat de la Riba, besteht das „Werk Gottes“ hierzulande aus herrschaftlichen „Häusern mit Betten, aber mit niemandem drin“. Nun hat auch im Mutterland des Opus ein furchtbarer Aderlass eingesetzt; manche gehen nach zwanzig oder dreißig Jahren Mitgliedschaft, und niemand kommt nach. Und was noch schlimmer ist: Theologen erwägen ernsthaft, ob Laien überhaupt „Mitglieder“ einer Personalprälatur und nicht nur Mitarbeiter sein können, da dieses pastorale Sonderprogramm nach dem Wunsch des Gesetzgebers ausschließlich auf Kleriker zugeschnitten ist. Wer das Opus Dei in Zukunft wieder verlassen möchte, braucht dazu keine Erlaubnis mehr; eine schriftliche Mitteilung nach Rom genügt.
Immer mehr Mitglieder, denen ihr Gewissen nahelegt, das bedenkliche Geflecht von Usancen, die in dieser Form nie vom Heiligen Stuhl gebilligt wurden, zerreißen zu helfen, machen geheime Dokumente mit Hilfe des Internets zugänglich. Daneben organisieren sich die Ehemaligen, gewinnen an Selbstbewusstsein und vernetzen sich, um einander, teils mit beachtlichem Aufwand, soziologisch, psychologisch, ja mit theologischem Tiefgang argumentativ Hilfestellung zu leisten. In gemeinsamer Analyse des erlittenen Missbrauchs wird klar, dass hier nicht nur Fehler geschehen sind, gutgläubige Menschen um der guten Sache willen bedrängt und manipuliert wurden, sondern dass der ganze Bau der stolzen „Prälatur“ auf falschen Voraussetzungen errichtet wurde. Nicht die Heiligung der Arbeit, das Apostolat der Laien, der Schwung einer jungen, vom Heiligen Geist beseelten Gruppe stehen im Vordergrund, sondern die monströse Selbstglorifizierung eines zutiefst zerrissenen, psychotischen und mit sich unglücklichen Klerikers aus der nordspanischen Provinz, der immer aus ganzer Seele etwas anderes sein wollte, als er jeweils war.
Als sich mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Grenzen öffneten, übersiedelte Escrivá mit seinem Leitungsstab nach Rom, schuf sich mit der „Villa Tevere“, der ehemaligen ungarischen Botschaft beim Heiligen Stuhl, einen luxuriösen Zentralsitz und leitete von dort aus die Ausbreitung in zahlreiche Länder der freien Welt. Zugleich suchte er im Vatikan eine Lösung in Bezug auf den kirchenrechtlichen „Ort“ seiner Gründung zu bekommen; die Rechtsfigur des „Säkularinstituts“ genügte ihm nicht, und der Gründer, der in den Jesuiten eine aus „Zwillingsscheu“ rührende Gegnerschaft hatte, war auf der Hut, dass sich seine Stiftung nicht im Lauf der Zeit in einen Orden verwandelte. Deshalb musste jedes Mitglied sich verpflichten, sofort auszutreten, sollte das Opus Dei eines Tages eine Konstitution aufoktroyiert erhalten, die nicht mehr seinem Charisma entsprach.
Das II. Vatikanische Konzil, das die Öffnung der altehrwürdigen römischen Kirche hin zu einer dynamischen Religionsgemeinschaft des dritten Jahrtausends bringen sollte, wird vom Werk Gottes ganz im eigenen Sinn interpretiert, insofern es den allgemeinen Ruf zur Heiligkeit betonte und die neuartige Rechtsform der „Personalprälatur“ ermöglichte. Für Escrivá bedeuteten die Reformen allerdings eine lästige Abweichung, der er entgegentrat, wo er konnte. Weit davon entfernt, dem Papst und dem Konzil nach Buchstaben und Geist zu gehorchen, äußerte er sich im kleinen Kreis abfällig über die verantwortlichen Personen; für den Nachfolger von Paul VI. sollten seine Kinder beten, das war seine Bitte – die impliziert, dass er von diesem Papst nichts mehr zu erwarten hatte. Noch geschlossener, einheitlicher, traditionsbewusster sollte sein Opus sich geben. Was die anspruchsvolle Avantgarde der Kirche gewesen war, wurde in ein steifes Korsett gepresst, und seine Jünger begannen aufzufallen: durch die Soutanen ihrer Priester als Ausdruck eines ungebrochen hierarchischen Kirchenbildes, durch das Latein als Sprache des Gottesdienstes und durch eine dürftige, auf Thomas von Aquin reduzierte Theologie, dazu durch die Beibehaltung eines Index verbotener Bücher, den die Mutterkirche aufgegeben hatte. Innerhalb des Opus Dei gilt beispielsweise die kirchliche Druckerlaubnis für ein Buch nur dann als untrüglicher Hinweis, dass es sich um wertvolle katholische Literatur handelt, wenn das Imprimatur vor 1965 erteilt wurde. Pikanterweise waren auch die Werke Josef Ratzingers bis zu seiner Ernennung zum Präses der Glaubenskongregation im Opus Dei verbotene Lektüre!
Als Escrivá am 26. Juni 1975 in Rom an Herzversagen starb, hatte das Werk 60.000 Mitglieder und war auf allen fünf Kontinenten verbreitet. Die Errichtung als Personalprälatur erfolgte 1982; dank der Vorliebe von Johannes Paul II. absolvierten die „Escrivaner“ in dem Vierteljahrhundert seines Pontifikats einen grandiosen „Marsch durch die Institution“. Am 17. Mai 1992 erhob er den Gründer des Opus Dei zum Seligen, zehn Jahre später sprach er ihn auf dem Petersplatz in Rom vor einer großen Menschenmenge heilig.
Wer diese hagiographischen Daten differenzierter betrachtet, könnte in Escrivá durchaus auch den Sohn einer wirtschaftlich heruntergekommenen Familie aus dem aragonesischen Kleinbürgertum sehen, der den Abstieg seines Vaters nicht verkraftet und von einem „besseren Leben“ geträumt hat, als Anwalt oder Architekt. Das bezeugt wenigstens Miguel Fisac, eines der ältesten Mitglieder des Werkes. Der epileptische Anfall des Zweijährigen, der Tod der drei jüngeren Schwestern hatte die Zuneigung seiner Mutter in besonderer Weise auf ihn fokussiert; nach dem Bankrott seines Vaters, seiner Flucht aus Barbastro und seinem gesellschaftlichen Scheitern war der gleichgeschlechtliche Elternteil beiseite getreten; José Maria genoss die ungeteilte Liebe seiner Mutter und konnte egozentrische Phantasien ausleben.
Ein weltliches Studium war aus wirtschaftlichen Gründen illusorisch geworden, der Eintritt ins Priesterseminar die einzige Möglichkeit, zu einer akademischen Ausbildung zu kommen. Escrivá wollte von Anfang an seiner theologischen Ausbildung die juristische zur Seite stellen.
Als es dann gelang, diesen neuen Weg, mit zahlreichen Anleihen bei traditionellen Orden, aber auch neuen Bewegungen wie etwa den 1911 gegründeten „Teresianisten“ des Pedro Poveda zu entwickeln und Anhänger zu finden, gaben die Zeitumstände in Spanien dem Werk Escrivás einen mächtigen Auftrieb. Der Chemiker und Pharmakologe José Maria Albareda, Numerarier, war ab 1939 Generalsekretär des höchsten spanischen Gremiums für Forschung und Wissenschaft; von diesem Moment an flossen nicht nur die staatlichen Fördermittel nach seinem Gutdünken, es begann auch die Dominanz des Opus Dei auf den Lehrstühlen Spaniens, und bekanntlich gehörten dem Werk auch zahlreiche Minister Francos an.
Dank der Rechtsform der Personalprälatur ist das Werk Gottes direkt dem Heiligen Stuhl unterstellt und damit der Jurisdiktion der Ortsbischöfe entzogen. Es unterscheidet sich gerne, unter Berufung auf die nomenklatorische Einbindung in die hierarchische Struktur der Mutterkirche, von katholischen „Bewegungen“. Obwohl es die Heiligung des gewöhnlichen Alltags propagiert, lebt es von einer Ausnahmegesetzgebung; denn die Rechtsfigur der Personalprälatur wurde eigentlich zum Zweck einer besseren Verteilung des Weltklerus geschaffen. Erst durch nachträgliche Interpretation wurde ausgearbeitet, dass die ihr angehörigen Laien ihrem jeweiligen Bischof unterstehen, hinsichtlich des Zieles der Prälatur – Bildung und Apostolat – allerdings deren Prälaten gehorchen. Eine noch größere Unabhängigkeit hätte das Opus Dei als „Personaldiözese“ genossen, eine Konstruktion, die einzelne Personen, die verstreut wohnen, seelsorglich zusammenfasst, wie etwa die Militärdiözese eines Landes die ihr unterstehenden katholischen Soldaten unabhängig von ihrer Herkunft betreut. Man sagt, Opus Dei habe dies angestrebt, und der jetzige Papst habe, noch als Kardinal, im kleinen Kreis geäußert, das habe er, kraft seines Einflusses bei Johannes Paul II., eben noch verhindern können. So stellte Ratzinger im gleichen Dokument etwa klar, dass eine Personalprälatur kein Teil der kirchlichen Hierarchie sei, sondern („nur“) eine Vereinigung von Gläubigen; das Kriterium sei die Freiwilligkeit, denn einer Diözese gehöre man an, man trete ihr aber nicht bei – das Opus Dei ist allerdings vom Gegenteil überzeugt. (Vgl. „Acta et Documenta“ der Päpstlichen Kommission zur Interpretation des Codex Iuris Canonici, Vollversammlung vom 20.-29. 10., Vatikan 1981, 402 f.)
Zwei Konzepte von dem, was das Werk Gottes in Wirklichkeit sei, stehen einander schroff und unvereinbar gegenüber – die Heiligkeit der gewöhnlichen Menschen, die, abgetötet und bedürfnislos, mit hinreißendem Charme um ihre Mitmenschen bemüht, ihre Arbeit perfekt und mit dem Blick auf Gott verrichten, und daneben die manipulierende Sekte, die halbe Kinder unter falschen Versprechungen anlockt und an sich bindet, sie finanziell ausnützt, vor schmutzigen Tricks, Kontakten zur Mafia und der Zusammenarbeit mit Diktatoren nicht zurückschreckt und daneben den Vatikan mit vielen Millionen zu beeinflussen sucht. Buch und Film „Sakrileg“ arbeiten mit solchen Klischees, der Autor Dan Brown stellt plastisch dar, was solchen Leuten zuzutrauen ist, wenn es auch nicht sein Anliegen war, explizit über Opus Dei zu schreiben. Er hat punktuelles Detailwissen, vor allem aus dem Internet, doch passt manches in seiner Darstellung nicht: Kein Mitglied trägt eine Kutte, kein Albino hätte eine Chance, Numerarier zu werden – der elitäre Anspruch erstreckt sich auch auf das Äußere. Die Anwürfe Browns wären nun leicht zu widerlegen gewesen – hätten sie nicht ihren Sitz im Leben in ebenso zahl- wie heillosen Skandalen, in die die Mitglieder der Institution verwickelt sind, und in ständigen Verstoß gegen kanonische wie staatliche Gesetze. Entgegen allen gegenteiligen Versicherungen hat „Sakrileg“ das Werk doch schwer getroffen; in Spanien arbeiten fünfzig (!) Funktionäre der Vereinigung hauptamtlich für die Pressestelle des Opus Dei, und beim „Anfüttern“ von Journalisten werden weder Zeit noch Mühe gespart.
Selbstverständlich gibt es auch überall dort, wo Menschen zu gläubiger Hingabe bereit sind, die Tendenz, diese Bereitschaft in ihrer blinden Wehrlosigkeit auszunützen – aber hier ist all dies nicht nur tendenziell, sondern organisiert vorhanden, nicht um einer erhöhten Wirksamkeit willen, sondern einzig zur Verherrlichung der Vaterfigur des Gründers, in blinder Nachfolge eines von sich und seiner Sendung manisch besessenen Priesters. Den Willen stärken und dann - ¡caudillo! , „Führer!“ sein – die deutsche Übersetzung von Punkt 19 des 1939 erschienen „Wegs“ umschreibt das Unwort diskret, mit „führender Mann“, aber die Parallelen sind schlagend: der Provinzler mit starker Mutterbindung, der verhinderte Künstler, der immer „etwas Besonderes“ war, der reden und faszinieren konnte, der autokratische Schreihals, dem die wirkliche Bildung fehlte und der sich gerade deshalb die Wirklichkeit zurechtbiegen konnte, der wenig Begabte, der fanatische Gefolgsleute fand und mit viel Glück zur richtigen Zeit am richtigen Platz war – in Nachkriegs-Spanien ebenso wie in der Krise nach dem Konzil.
Unter den Augen der Kirche, die in diesen Jahren der sklerotischen Einschrumpfung ihrer äußeren Machtstellung fasziniert auf diese „Laien“-Gemeinschaft gestarrt hatte, die sich nicht nur äußerst lebendig und erfolgreich zeigte, sondern auch Tausende Priesterberufe hervorbrachte, entfaltete sich eine Geistigkeit, die Psychosen hervorruft und Religion zerstört. Jede Woche wurden mir die Worte des Gebetes vorgeschrieben, die Zahl der Stoßgebete befohlen. Die Beziehung des Menschen zu Gott wird solcherart eingestampft, enteignet und organisierbar gemacht; die Gnade wird der Statistik geopfert. Der damalige Chef des Werkes, Alvaro del Portillo, ließ von seinen Priestern zusammenzählen, wie viele Messen sie für die Errichtung der Personalprälatur aufgeopfert hatten, als dieses Anliegen verwirklicht worden war – „Mathematik der Gnade“ heißt diese Form pervertierter Gotteskindschaft.
Das Opus Dei betreibt keine Seel-Sorge, schon gar nicht an seinen Mitgliedern; Zahlen und Figuren sind ihm wichtig, es zählt seine Numerarier, ihre Einkünfte und Stoßgebete; aber die „Brüder“ sind einander fremd, sie kennen einander nicht und fühlen deshalb auch nicht miteinander, denn sie definieren sich nur vertikal, über ihre Leiter. Welches Mitgefühl kann auch es unter solchen „Geschwistern“ geben, denen es ausdrücklich verboten ist, sich einander mitzuteilen, denn in klarem Widerspruch zu Kanon 212 § 3 des geltenden Kirchenrechts, das den freien Meinungsaustausch unter den Gläubigen garantiert, heißt es: „Es wird niemals angebracht sein, dass die Gläubigen des Opus Dei untereinander über ihr inneres Leben oder persönliche Sorgen sprechen.“ (Katechismus des Werkes, Nr. 221)
Gott ruft beim Namen; der Teufel nummeriert. Die ausgetretenen Mitglieder bleiben sich selbst überlassen; die Bitte um seelsorgliche Betreuung wird nicht beantwortet, Priestern wird viel lieber die Laisierung als die Inkardinierung in eine Diözese zugestanden. Das „Wachstum“ des Opus Dei gleicht einem Tumor, der sich ohne Rücksicht, ja zum Schaden des Gesamtorganismus entwickelt. Der Krebsschaden am Leib der Kirche ist evident; das Werk Gottes, so reich und mächtig es sich gerieren mag, ist trotz aller gegenteiligen Versicherungen in einem steilen Abstieg begriffen, und sobald die Fassade Risse zeigt, wird auch im Vatikan der vormalige Hoffnungsträger mit anderen Augen gesehen werden.
Das Werk Gottes macht heute, achtzig Jahre nach seiner Gründung, den Eindruck einer überalterten, schlecht gelaunten, inzestuösen (80% der Numerarier kommen aus Opus-Dei-Familien) und der Nabelschau hingegebenen Sekte. 80 ehemalige Mitglieder haben sich an die vatikanischen Dikasterien gewandt mit der Bitte, einige Besonderheiten aus der Praxis des Werkes, die vom Kirchenrecht nicht gedeckt oder ausdrücklich untersagt sind, überprüfen. Sie stützen sich dabei auf das Dekret Leos XIII. „Quemadmodum“ vom 17. Dezember 1890, das kirchlichen Vorgesetzten ausnahmslos untersagt, die ihnen anvertrauten Gläubigen zu vertraulichen Mitteilungen über Gewissensangelegenheiten zu veranlassen. Das Opus Dei aber missbraucht die spirituelle Betreuung für das „Aushorchen“ der Mitglieder und hat dies bis jetzt erfolgreich verschleiern können. Die eigenen Gläubigen durften sich über die innere Struktur nicht austauschen und nahmen alles als gottgegeben hin; die kirchliche Hierarchie, unter Johannes Paul II. wohlwollend und „auf dem rechten Auge blind“, ließ sich durch die kurze und sehr allgemeine Formulierung der „Statuten“ täuschen; die „geistliche Leitung“, wie sie im Opus Dei gehalten wird, widerspricht jeder Praxis des Kirchenrechts. Darüber hinaus hat das „Werk Gottes“, das sich immer für etwas Besseres gehalten hat, über jeden einzelnen Bischof, über jede Diözese, in der es seine Leute sitzen hat, umfangreiche Dossiers angelegt und glaubt so die Weltkirche fest im Griff zu haben.
Man wird doch da sehen. Der Koloss steht auf tönernen Füßen; ein Federstrich des Papstes reicht aus, die „Personalprälatur“ in dieser Form Geschichte sein zu lassen.
Dietmar Scharmitzer kennt das Opus Dei aus eigener Erfahrung – er war von 1982 bis 1992 „Assoziierter“ der Vereinigung – und durch jahrelange sorgfältige Recherchen. Er ist Koautor des Buches „Opus Dei- das Irrenhaus Gottes?“, das 2008 im Verlag „Va bene“ erschien, und betreut die Homepage Opus frei - Kritische Darstellung des Opus Dei, die sich der Aufklärung und Betreuung der Betroffenen verschrieben hat.

„So zerstört man ein Werk. Die Laienmitglieder des Opus Dei unterstehen jetzt der Jurisdiktion ihres Ortsbischofs. Schön demütig alles mitmachen, der Gehorsam wird jetzt zur Zerstörung dieser Personalprälatur dienen. Da muss sich jeder selbst fragen, ob er diese Zerstörung im Gehorsam mitmacht oder ob er seinem Gewissen folgt.“ (Gregor Hofmann)

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Mir vsjem

"...Schön demütig alles mitmachen, der Gehorsam wird jetzt zur Zerstörung dieser Personalprälatur dienen. Da muss sich jeder selbst fragen, ob er diese Zerstörung im Gehorsam mitmacht...
Selbst fragen hätte sich jeder müssen schon zu Lebzeiten von Josefmaria Escriva. Da wurde doch alles bereits "schön demütig" mitgemacht.
Es gibt eine Reihe von Zitaten von Escriva, wie er die neue Lehre, die neue Religion des Zweiten Vatikanischen Konzils verteidigt und fördert. Seine "Heiligsprechung" ist null und nichtig.

Erzherzog Eugen

wie sollte das den im Falle des Opus Dei ausschauen ? @Lisi Sterndorfer
@Mir vsjem Husch Husch ins Körbchen sedisvantistischer Kasperl und still sein wenn Erwachsene reden

Franz Xaver

Ein Ehemaliger hat folgendes geschrieben:
"Das Opus Dei, eine undefinierbare Institution, weist zumindest diese 10 Charakteristiken auf:
1.- Es ist eine Struktur, die Neurosen fördert und eine gnostische und pelagianische Spiritualität bietet.
2.- Es ist eine Ideologie, die das Herz des Evangeliuums verstümmelt.
3.- Es verfälscht die Heiligkeit.
4.- Es macht die Heiligkeit unmöglich und unerreichbar.
5.- Es ist eine menschliche Erfindung von St. Josefmaria.
6.- Es ist eine der vielen „Formen einer falschen Spiritualität ohne Gottesbegegnung, die den aktuellen Religionsmarkt beherrschen“.
7.- Es ist eine Institution mit Praktiken der geistlichen Leitung und der mentalen Manipulation, die dem Evangelium zuwiderläuft.
8.- Es ist eine Familie in der stickigen Luft unserer Selbstbezogenheit“.
9.- Es ist eine Welt, die scheinbar vollkommen ist, aber der geistlichen Korruption verfallen.
10.- Es ist unmöglich Gott zu begegnen".
Wie wahr, wie wahr!

Franz Xaver

"Die geheimen Konstitutionen des Opus Dei von 1950 begründeten es als Säkularinstitut, und sie wurden 2004 in englischer und lateinischer Sprache veröffentlicht. Dieses Dokument ist wichtig, denn die Statuten von 1982, durch die das Opus Dei als Personalprälatur errichtet wurde, erzählen nicht die ganze Geschichte. Das Dokument von 1982 war notwendig, weil das Opus Dei seinen kanonischen Status veränderte und von einem Säkularinstitut zu einer Personalprälatur wurde. Das gab ihm die Gelegenheit, seine Leitungsdokumente umzuschreiben. Das geschah gemäß den Zeitumständen und den rechtlichen Kriterien; vor allem die Aufnahme von Priestern gemäß dem Kirchenrecht und das Verhältnis der Prälatur zu den Bischöfen waren die treibenden Kräfte der Revision. Diese wurde allerdings nicht vollständig durchgeführt, sondern viele Traditionen, Rechte und Pflichten aus der Gründungszeit wurden fortgeführt, und in den abschließenden Paragraphen der Statuten von 1982 wurde festgehalten, dass alle Bestimmungen der Konstitutionen von 1950, die nicht ausdrücklich abgeschafft oder geändert worden seien, nach wie vor in Krafts seien. Das erlaubte eine gewisse Effizienz; das Dokument von 1982 ist deutlich kürzer und kompakter. Es ermöglichte auch, dass das Dokument von 1982 mehr inspiriert und weniger enthüllt als das von 1950, falls es bekannt werden sollte, was immer wahrscheinlicher wurde, da das Opus Dei wuchs und weithin bekannt und akzeptiert wurde (Opus Dei hat seine Leitungsdokumente seit der ersten Errichtung als diözesane Fromme Vereinigung geheim gehalten). Das Dokument von 1950 verrät viel mehr über das innere Gefüge des Opus Dei, und das Opus Dei ist nach wir vor bestrebt, dieses Dokument möglichst geheim zu halten.
Im Interesse der Transparenz hat das Opus Dei immer geltend gemacht, dass es den Bischöfen der Diözesen, in denen es arbeitet, ein Exemplar seiner Statuten überreicht habe. Seit 1982 waren es eben dir damals in Geltung gekommenen Statuten. Sie sind nur in lateinischer Sprache verfügbar gewesen, und sie sind den Bischöfen nur unter der Auflage, sie geheim zu halten, ausgehändigt worden. Es ist zu bezweifeln, dass das Opus Dei den Bischöfen nunmehr die Konstitutionen von 1950 ausgehändigt hat, obwohl die Paragraphen zur Wirkung und Leitung. nicht die gesetzgebenden, nach wie vor Gültigkeit besitzen.
Wenn man die Beschwerden über das Opus Dei liest, sieht man, dass es mit Sicherheit zu autoritären und voluntaristischen Auswüchsen neigt.
Die laikale Berufung
Bedeutsamer an dem Dokument von 1950 ist das Faktum, dass es mit den ständigen Stellungnahmen des Opus Dei in Einklang zu bringen ist, das damit wirbt, dass es vollkommen laikal sei und keine wie auch immer geartete Ähnlichkeit mit einem Orden habe und auch keine Gelübde kenne; sie behaupten, dass sie einfach die christliche Berufung leben, zu denen alle Menschen seit dem ersten christlichen Jahrhundert berufen seien. Opus Dei gibt ständig öffentliche Erklärungen ab, dass sie genauso sind wie alle anderen Gläubigen. Das ist eine Binsenwahrheit; die Mehrheit der Mitglieder sind keine Priester oder Ordensleute, so könnte man sie als Laien betrachten. Aber wenn man die Statuten von 1982 und vor allem die Konstitutionen von 1950 liest, blickt man ein wenig tiefer durch. Für Numerarier und einen Teil der Assoziierten (Oblaten) wird eine Lebensform vorausgesetzt, die der von Mönchsorden vergangener Jahrhunderte entspricht, wobei die Post vorzulegen und sogar um Erlaubnis zu bitten ist, wenn man sich ein Aspirin nehmen möchte, man muss wegen jedes Buchs fragen, das man lesen möchte, man kann Kleidung nur in Begleitung eines Leiters kaufen und darf an keinen Familienfeiern teilnehmen, oft auch nicht am Begräbnis der Eltern, wenn man auch in derselben Stadt leben sollte. Sie können versichern, dass man durch die Hölle geht, wenn man das Opus Dei verlassen möchte; ODAN Opus Dei Awareness Network – "You shall know the truth, and the truth shall make you free." John 8:32, und andere Seiten im Internet legen darüber ein beredtes Zeugnis ab. Diese Praktiken beruhen auf mündlicher Tradition, allerdings enthüllen bereits die Statuten genug über das Opus Dei, denn sie beweisen, dass es viel mehr darum geht, die Laien einer strikten Regulierung zu unterwerfen. Wenn beide Dokumente zur Verfügung stehen, unterstreichen deren Aussagen die Glaubwürdigkeit der Aussagen ehemaliger Mitglieder, deren Wahrheitsgehalt vom Opus Dei bisher kategorisch abgestritten und mit zweideutigen Phrasen relativiert wurden.
Opus Dei bezeichnet sich selbst öffentlich als Laienorganisation, obwohl es in den Konstitutionen von 1950 in Nr. 2 eindeutig heißt, dass „die Leitungsämter Priestern vorbehalten sind.“
Ohne dies ausdrücklich formuliert zu sehen, findet man doch in den Statuten von 1982, dass sich hier nichts geändert hat. Es wird episch breit ausgeführt, dass das Opus Dei eine priesterliche Organisation sei, der die Laien organisch angegliedert seien, alle zusammen mit laikaler Mentalität und priesterlicher Seele, alle mit einem besonderem Charisma, das es so nirgends sonst gibt. So glorreich dies auch klingen mag, dies ist nichts anderes als eine Beschreibung vom Priestertum Jesu, und jede andere religiöse oder priesterliche Gemeinschaft, einschließlich einer Diözese, lässt sich so charakterisieren. Das ist keine originale Idee des Opus Dei.
In diesem Punkt haben die Konstitutionen von 1950 interessanterweise mehr zu sagen.
Nr. 31, S 2 stellt fest: „Allerdings kommen die Priester oder Kleriker immer vor den Laien, die über diese keine Leitungsgewalt ausüben dürfen und denen von ihnen allen Ehre und höchste Ehrfurcht zu erweisen ist.“
Und Nr. 31, S 3 stellt fest: „Wo auch immer zwei Mitglieder des Instituts sind, ist immer eine gewisse Unterordnung einzuhalten, in der der eine dem anderen nach der Rangordnung nachsteht, damit sie sich nicht des Verdienstes des Gehorsams berauben, wenn es nicht eine besondere Delegierung von Seiten der Superioren gibt, und immer ist die Abhängigkeit vom eigenen Superior zu wahren.“ Keine dieser Statuten entspricht dem Konzept einer Laienorganisation
Das Opus Dei preist seine verheirateten Mitglieder, die sogenannten Supernumerarier, als unverfälschte Beispiele der „Berufung“ zum Opus Dei. Diese Leute mit ihren zahlreichen katholischen Familien geben in der Presse ein fröhliches Zeugnis darüber ab, wie glücklich sie in ihrer Berufung sind. Aber Nr. 26 besagt, dass die Supernumerarier „keine Mitglieder im strikten Sinn“ sind, und das zieht in Zweifel, wieviel man auf ihr Zeugnis geben kann, wenn man noch dazu die vielen Beschwerden über die absolute Vorherrschaft Der Numerarier betrachtet.
Nr. 26 lautet : „Obwohl die Numerarier Mitglieder des Opus Dei im strikten Sinn sind, kommen ihnen unmittelbar die Assoziierten am nächsten, die außerdem zum Opus Dei gehören können, sowie die Supernumerarier, alle Männer und Frauen, unverheiratet und auch verheiratet, die durch eine apostolische Berufung und den Wunsch nach Vollkommenheit bewegt, zu dem Ziel dieses Instituts nach den Normen dieser Konstitutionen beitragen wollen. Die Verheirateten können allerdings nicht dem Opus Dei angehören, sie können sich nur als Supernumerarier oder Mitarbeiter anschließen (Nr. 29).
In Nr. 25, § 3 beziehen sich die Konstitutionen ausdrücklich auf den Stand der Vollkommenheit, um dem Zwischenstatus des Oblaten (heute heißen sie Assoziierte) einen Namen zu geben und diese Hybridform zu rechtfertigen. Diese Mitglieder lassen sich als eine Art Mittelding zwischen Numerariern und Supernumerariern verstehen. Man fragt sich, wie dies mit dem Status eines Laien vereinbar sein soll? Sie haben zwar Teil am Lebend er Vollkommenheit, sind aber von den Numerariern, den „Mitgliedern im eigentlichen Sinne“, klar zu unterscheiden.
„Da sie alle Erfordernisse eines geweihten Lebens, die für Mitglieder von Säkularinstituten im strikten Sinn gelten, haben, sind die Assoziierten in den Stand der vollkommenen Lebens aufzunehmen, obwohl sie innerhalb des Instituts von den Mitgliedern im strikten Sinn zu unterscheiden sind.“
Als sich das erste Mal ein austretendes Mitglied bei einem Bischof über das Opus Dei beschwerte und ihn um Hilfe bat, sagte der Bischof, dass er nicht verstehen könne, worin das Problem lag. Seiner Auffassung nach beruhte die Beziehung zwischen einer Person und einer Prälatur für Laien einfach auf gegenseitiger Akzeptanz. Opus Dei möchte in seinen öffentlichen Stellungnahmen den Eindruck erwecken, eine freie Assoziation zu bilden, die auf gegenseitiger Annahme basiert, aber man sieht in d en Statutes von 1982 sowie in den Konstitutionen von 1950, dass hier noch mehr dahintersteht. Das Dokument von 1950 erörtert den Fall einer Person, die das Haus verlässt, dem sie zugeteilt ist (Nr. 102 f.). Hier ist von einem Flüchtling die Rede. Wenn sich die Person auf Dauer der Organisation verpflichtet hat und sie verlässt, um sich dem erwarteten Gehorsam zu entziehen, wird sie nach Abwesenheit von einem Monat als Apostat bezeichnet, der bestraft werden muss.
Nr. 102, S 1: „Apostat wird vom Institut ein Mitglied genannt, das sich nach abgelegter Fidelitas aus dem Zentrum, zu dem es gehört, unerlaubt entfernt, mit der Absicht, dass er sich dem gehorsam entzieht. Diese boshafte Absicht wird zu Recht unterstellt, wenn das Mitglied nicht binnen Monatsfrist dem Direktor den Wunsch zurückzukehren und sich auszuliefern bekundet.“
Nr. 103, „Apostat wird vom Institut ein Mitglied genannt, das sich nach abgelegter Fidelitas aus dem Zentrum, zu dem es gehört, unerlaubt entfernt, mit der Absicht, dass er sich dem gehorsam entzieht. Diese boshafte Absicht wird zu Recht unterstellt, wenn das Mitglied nicht binnen Monatsfrist dem Direktor den Wunsch zurückzukehren und sich auszuliefern bekundet.“
Gelübde
Die Frage der Gelübde (und damit der ihnen einwohnenden Verpflichtungen) war immer ein Punkt schwieriger und fragwürdiger Nuancierungen von Seiten des Opus Dei. Sie haben immer gesagt, dass sie keine Gelübde haben, mit der Folge, dass ihre Verpflichtungen keine so strikte Bindung bedeuten. In den Konstitutionen von 1950, die das Opus Dei als Säkularinstitut definierten, bestand das Opus Dei darauf, dass der Gründer aufgrund seiner göttlich inspirierten Vision wollte, dass die Menschen völlig frei seien, aber die Kirche bestand auf Gelübden (das soll heißen: „Gott wollte keine Gelübde im Opus Dei. aber die große, legalistische Kirche hat sie uns aufgedrängt“. Das stimmt nun aber wieder überhaupt nicht – Escrivá bestand auf Gelübden, die andere Säkularinstitute keineswegs haben – weil sie nicht notwendig sind. Er aber wollte nicht, dass sich irgendjemand so leicht seiner Tyrannei entzieht). Es heißt hier verschämt „gemeinsame Gelübde“ oder „anerkannte“ Privatgelübde“. Die Konstitutionen sagen in Nr. 53, S 2: „Auch wenn diese gemeinsamen Gelübde nach der Rechtsnorm keine öffentlichen sind (Can. 1308 S 1), werden sie dennoch von der Kirche anerkannt; deshalb können sie auch als Privatgelübde betrachtet werden. Sie erlöschen im Fall der Entlassung oder der Auflösung des Bandes, mit dem ein Numerarier an das Institut gebunden ist und die vom Heiligen Stuhl oder vom Vater je nach Fall ausgesprochen werden kann.“
Wenn man die Bindung ihrer Autorität betrachtet, so wird jedes beliebige ehemalige Mitglied bestätigen, dass die Bindungen dargestellt werden, als seien sie unter schwerer Sünde verpflichtend, und Übertretungen seien in der Beichte zu gestehen. Jedes ehemalige Mitglied wird eine Geschichte darüber erzählen können, dass er aufgefordert worden ist, etwas Unerwartetes zu tun. Er teilt dem Direktor mit, dass er etwas anderes vorhatte oder dass er nicht mit solchen Verpflichtungen gerechnet hatte; und sein Direktor wird ihn immer darauf hinweisen, dass er einen Vertrag unterschrieben habe… Ein offenkundiges Beispiel ist, dass jeder zustimmt, sich im Gehorsam zu binden, um die apostolische Arbeit des Instituts bzw. der Prälatur zu unterstützen. Unter großem Zwang werden Argumente vorgebracht, die sich um die Aktivität der Organisation drehen, und deren Schwerpunkt liegt immer, wie auch nicht, in der Ausbreitung und in der Anwerbung neuer Apostel.
Seit der Errichtung der Prälatur 1982 mit neuen Statuten fehlt der Bezug auf Gelübde. Das Band der Inkorporation wird als juristisches Band durch die formale Erklärung vor zwei Zeugen eingeführt (in jedem anderen Kontext würde man dies als einen Eid bezeichnen). Der Öffentlichkeit gegenüber beschreibt man dies als einen zivilen Vertrag, der auf dem Ehrenwort eines Christen (oder einer Christin) beruht. Allerdings weiß jeder, der mit dem Opus Dei vertraut ist, dass sich der bindende Charakter nicht verändert hat. Muss man erwähnen, dass zu einem zivilen Vertrag ergänzt, dass er unter Strafandrohung einer schweren Sünde bindet? Ein ziviles Gericht wäre wohl damit überfordert, Sünder zu ermahnen und loszusprechen. Sie sprechen von Schaden, Vorschriften und Strafen. Opus Dei hat die Priester, die lossprechen können. Das Dokument von 1982 besagt, dass die Bindung aufgrund einer göttlichen Berufung eingegangen wird, die von der Prälatur bestätigt wird. Mit solchen Phrasen implizieren sie, dass das Band lebenslänglich zu verstehen sei, und sein Bruch bedeute ewige Verdammnis, zumindest die sehr reale Gefahr. Das Dokument von 1950 in Händen zu halten bedeutet, Natur, Ziel und Praxis des Opus Dei richtig einschätzen zu können. Freunde des Opus Dei versichern, dass sich die Dinge nunmehr, mit den Statuten von 1982, geändert hätten. Aber im historischen Kontext und in seinen öffentlichen Äußerungen hat das Opus Dei immer betont, dass sein Ruf derselbe ist, dieselbe, vollständige und umfassende Berufung, die sich dem Gründer endgültig in ihrer Fülle am 2. Oktober 1928 enthüllt habe. Nur der juristische Status habe sich durch die Einführung der neuen Dokumente geändert, denn auch die Kirche könne die Berufung nicht ändern. Und um die Schlussparagrafen der Statuten von 1982 zu wiederholen, alle Mitglieder „sind durch dieselben Verpflichtungen gebunden und behalten dieselben Rechte, die sie unter der vorangegangenen juridischen Verfassung hatten, außer wenn die Vorschriften dieses Codex ausdrücklich etwas anderes verfügen oder von den Dingen die Rede ist, die aus Vorschriften erfließen, die durch das neue Recht abgeschafft sind“..
Geheimhaltung/Diskretion
Der folgende Text bestätigt, dass über die eigene Mitgliedschaft in der Organisation Geheimhaltung und Diskretion einzuhalten ist.
Nr. 190: „Um dieser kollektiven Demut willen, die eine Besonderheit unseres Instituts ist, wird ihr nicht zugerechnet, was von den Mitgliedern geleistet wird, sondern vielmehr wird das, was von ihnen Gutes getan wird, Gott zugeschrieben. Konsequenterweise erlaubt sogar die Mitgliedschaft im Institut kein äußeres Kennzeichen; Außenstehenden wird die Zahl der Mitglieder verschwiegen, vielmehr sprechen die Unsrigen mit Außenstehenden gar nicht über sie.“
Nr. 191: „Diese kollektive Demut führt die Unseren dazu, dass sie Leben, das sie Gott geweiht haben, mit einer gewissen Diskretion leben, das sehr gut zu der erhofften Wirksamkeit im Apostolat passt. Der Mangel an dieser Diskretion könnte ein schweres Hindernis für die Durchführung der apostolischen Arbeit darstellen oder eine Schwierigkeit im Umfeld der natürlichen Familie oder in der Ausübung des Amts oder Berufs hervorzurufen. Deshalb sollen die Numerarier und Supernumerarier wohl wissen, dass sie immer ein kluges Schweigen über die Namen der anderen Mitglieder einhalten werden; und sie werden niemals jemand enthüllen, dass sie selbst dem Opus Dei angehören, und auch ohne ausdrückliche Erlaubnis des eigenen Örtlichen Direktors nicht über das Opus zu sprechen. Diese Diskretion verpflichtet vor allem jene, die neu in das Institut aufgenommen wurden, aber auch die Mitglieder, die aus welchem Grund auch immer das Institut verlassen haben. Das Institut und einige seiner Mitglieder müssen allerdings bekannt sein, damit sich alle unsere apostolischen Arbeiten immer im Rahmen der zivilen Gesetze entfalten und vollenden, und auf gleiche Weise, mit der gleichen Männlichkeit des Geistes, werden wir beides überhaupt vermeiden, Geheimnis und heimliche Tätigkeit, denn das Einzige, das uns dazu bewegen soll, diese Diskretion zu wahren, sind die Demut und eine wirksamere und reichere apostolische Wirksamkeit.“
Nr. 232: „Wir wollen den Gegenstand und das Wesen unserer Berufung nur sehr vorsichtig und selten mit Außenstehenden erörtern: Denn wie werden sie darüber ein rechtes Urteil fassen können, die die Institution nicht kennen oder sich ihr gegenüber feindlich zeigen?
Geistliche Leitung
Es gibt zahlreiche Beschwerden über den absolutistischen Charakter der geistlichen Leitung im Opus Dei. Von den Mitgliedern wird erwartet, dass sie ihr Gewissen vor ihrem Leiter vollkommen offenlegen. Diese Passage ist in hochgestochener Sprache gehalten, aber sie bezeugt diesen Sachverhalt klar.
Nr. 255: „Alle Mitglieder teilen jede Woche dem Örtlichen Direktor freundschaftlich und vertraulich mit, wie die apostolische Arbeit besser geordnet und gefördert werden könnte.“
Nr. 269: „Unter der Bezeichnung Aussprache im Opus Dei ist ein persönliches Gespräch mit dem Direktor, dem Konsiliarius, einem Oberen oder dem Höchsten Superior oder deren Stellvertreter gemeint, ein familiärer Austausch und ein offenes und aufrichtiges Gespräch, dessen Zweck ein dreifacher ist, nämlich: Eine deutlichere, vollere und intimere Kenntnis der Mitglieder von Seiten der Oberen, und die Vermittlung und Anwendung der Mentalität des Opus Dei im Leben jedes einzelnen; die Stärkung und Festigung des Wunsches nach Heiligkeit und einem Apostolat, das dem Geist des Opus Dei entspricht; eine innige Verbindung und Durchdringung der Seelen unter den Untergebenen und den Superioren.“
Erlaubnis, in eine Diözese zu expandieren
Nr. 406 besagt, dass die Mitglieder untergeordnete Zentren errichten können, die nicht die Erlaubnis des Bischofs erforderlich machen, solange sie kein korporatives Apostolat entfalten. Das erlaubt ihnen in eine Diözese oder zumindest an einen neuen Ort zu gehen, bis sie eine Reihe positiver Kontakte geknüpft haben, und dann können sie den Bischof ersuchen, formell ein Zentrum zu errichten, das manchmal als „fait accompli“ präsentiert werden kann, so dass dem Bischof kaum mehr etwas anderes übrig bleibt als zuzustimmen.
Nr. 406: „Wenn Mitglieder ein abhängiges Zentrum schaffen, für das die Zustimmung des Ortsordinarius nicht eingeholt wird, können sie ihr gemeinsames Familienleben nicht juridisch, sondern nur materiell leben, und das besondere Apostolat der Mitglieder des Instituts nicht korporativ, sondern individuell und in persönlicher Weise frei ausführen, solange die die Erlaubnis des Ortsordinarius vorliegt, das Apostolat anders durchzuführen.“
Schlussfolgerung
Das sind nur einige wenige Anmerkungen zu den Konstitutionen von 1950 und den Wesenszügen des Opus Dei. Aber sie werfen eine Menge Fragen auf, die an im Hinblick auf zahlreiche Beschwerden über das Opus Dei betrachten muss, aber auch im Zusammenhang mit den Leugnungen und irreführenden Gegenargumenten durch das Opus Dei selbst.
25. Januar 2005"
Quelle: Opus frei - Kritische Darstellung des Opus Dei

Carlus teilt das

Die 10 Gebote von Bergoglio!
1. Gebot;
du darfst neben mir keine Struktur aufweisen die meine Macht einengt.

24
Wolfi Pax

Das Opus Dei ist "schräg". In große Trauer breche ich deshalb nicht aus.

Brauchen Sie auch nicht. Das Opus erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit. Lassen Sie sich von den reißerischen Überschriften und Kommentaren nicht beeindrucken

Ursula Sankt

@Wolfi Pax Können Sie "schräg" genauer erklären? Ich weiß, was Sie meinen, suche aber selbst nach Worten.

Wolfi Pax

Mit schräg meine ich, dass Begleitung und Führung innerhalb der Gemeinschaft sehr viel Spielraum für geistlichen Missbrauch und Manipulation offen hält.
@Tradition und Kontinuität - da sind Sie leider schlecht informiert.

Franz Xaver

Tradition und Kontinuität, wenn Sie wissen wollen, was mit dem schrägen Opus Dei gemeint ist, dann lesen Sie den hochgeladenen Beitrag eines Schreibens an den Präfekten der Glaubenskongregation ex 2008 betreffend eine Sachverhaltsdarstellung an den Heiligen Stuhl.

Ursula Sankt teilt das

Dolchstoß von Papst Franziskus gegen das Opus Dei

5442
Boni

"Lieber ein päpstliches Messer im Rücken als ein schlimmer Sedi" lautet der Weisheit letzter Schluss.

Erzherzog Eugen

was auch korrekt katholisch ist den Sedisvakantismus ist keine allgemeine Lösung

Boni

Der Rechtspositivismus ist eben immer und überall unterkomplex.
Sinnvolle Aussagen zum Verhältnis zwischen katholischem Glauben und katholischer Autorität finden Sie hier:
ZWEI ARTEN VON BISCHÖFEN – III | St. Marcel Initiative
@Erzherzog Eugen

Erzherzog Eugen

@Boni der Holocaust Leugner und Freund von prominenten Neo Nazis mit Bischofsmitra ist für mich nicht satisfaktionsfähig

Das Problem sind auch die Leute, die sich mit Trollen wie Hofrat, vir probatus, Erzherzog Eugen oder Jan Kanty Lipski solidarisieren.

Jan Kanty Lipski

Und gut eine Sekte weniger

studer

An der Seelsorgearbeit des Opus Dei ändert es eigentlich null und nichts.

Und das ist auch gut so. Da das OD auch schon vorher hinter dem Papst stand, ändert sich auch in der Hinsicht nicht viel. Alles in allem, viel Aufregung um nichts.

Ursula Sankt

In den wichtigsten europäischen Städten betreibt das Opus Dei die bedeutenden Beichtkirchen. Das ist eines ihrer wichtigsten Apostolate.

Mir vsjem

"...betreibt...Beichtkirchen" ? Nichts betreibt sie. Sie untersteht immer schon der Sekte. Ihr Apostolat ist wirkungslos. Null und nichtig Escrivas "Heiligsprechung".

studer

@Mir vsjem Ich habe in Wien die Petruskirche gesehen. Innige Stimmung und viele die davon inspiriert zur Beichte anstehen. Widerspricht dies nicht ihrer bissigen Äusserung? Warum sprechen sie so verbittert? Haben sie eigene Erfahrungen und fundierte Kenntnisse dafür oder haben sie nur bloss Lust und Drang zur Verläumdung?

Mir vsjem

Selbst nachforschen.

studer

Habe ich und komme nicht zu ihren Schlüssen.

studer

Wie gesagt ich erlebte in Wien eine sehr förderliche Beichtstimmung, die mir viele Wiener aus eigener Erfahrung als positiv bestätigt haben.

Ein weiterer Kommentar von studer
studer

@Mir vsjem Bitte schildern Sie, welche Ihre konkreten Erfahrungen sind und welche der vielen Stimmen und Quellen im Internet und in der Fachliteratur für Ihre Einschätzung entscheidend sind.

Franz Xaver

Das Folgende schrieb ein Ehemaliger, und ich kann ihm - als ebenfalls Ehemaliger - Nur Zustimmen:
"Dazu ist es allerdings notwendig, reinen Tisch zu machen. Allzu viele betrügerische Manipulationen gegenüber der Kirchenleitung haben bisher verhindert, dass sich die vatikanischen Leitungsgremien ein klares Bild der Lage machen konnten. Nun, unter dem Pontifikat Franziskus I., besteht die Chance, dass die kirchliche Hierarchie jene fragwürdigen Praktiken der Vereinigung untersucht und reguliert, die bisher nicht zur Sprache gekommen sind – aus Nachsicht gegenüber einer scheinbar wachsenden, mit zahlreichen Berufungen gesegneten Gemeinschaft, die dem polnischen Papst eine Reihe von willkommenen Gefälligkeiten erwies.
Nun aber ist zu beachten, dass es mit einem großen Schaden für die Kirche selbst verbunden wäre, wenn eine Reihe von Missbräuchen unkommentiert und ohne Sanktionen weiter betrieben würden:
die heimliche Anwerbung Minderjähriger hinter dem Rücken der Eltern; die „Aspiranten“ werden über ihren kirchenrechtlichen Status bewusst belogen, sie werden wie Mitglieder der Vereinigung geführt, und unter Missachtung der Freiheit der Gewissen wird verhindert, dass diese jungen Menschen vor der endgültigen Eingliederung jenen Weg verlassen, vom dem sie die Überzeugung gewonnen haben, dass er nicht der ihre ist;
die Desinformation und schamlose materielle Ausbeutung der Mitglieder;
die Irreführung der kirchlichen Amtsträger wie der eigenen Gläubigen, wenn nur jene die (in lateinischer Sprache verfassten) Statuten ausgehändigt bekommen, diese aber nach geheimen und von der Kirche niemals gebilligten internen Regelungen dirigiert und bevormundet werden;
die planmäßige Vermischung von äußerer Gehorsamsverpflichtung „im Geiste des Werkes“ und innerer Gewissensbildung, wie sie kanonisch streng verboten ist, und infolge dieses Missbrauchs
eine notorische und beständige Missachtung des Beichtgeheimnisses.
Ein schwieriger und langer Weg zurück von diesen zur Gewohnheit gewordenen Irrtümern steht bevor; diejenigen Besucher unserer Seite, die sich als Gläubige der katholischen Kirche verbunden fühlen, sind eingeladen, diese für alle Beteiligten harte Probe mit ihrem Gebet zu begleiten".

studer

Danke für diesen Hinweis. Aber wenn dass durchgehende Praxis wäre, wäre so was Abscheuliches nicht schon viel früher zusammengebrochen?

Papst passt Kirchenrecht zu Opus Dei an
Papst Franziskus hat den Sonderstatus der katholischen Organisation Opus Dei („Werk Gottes“) im Kirchenrecht angepasst. Gestern veröffentlichte der Vatikan einen entsprechenden Erlass. Dieser betrifft gemäß dem Wortlaut Personalprälaturen im Allgemeinen, das Opus Dei ist aber die einzige katholische Organisation in dieser Form.
Mehr dazu in religion.ORF.at

Mile Christi

Und die verblendete FSSPX lechzt immer noch danach, in Bergos Sekte als Personalprälatur eingegliedert zu werden! Wen der liebe Gott vernichten will, verblendet er zuvor - die Strafe für den jahrzehntelangen Hochmut der Piusbrüder, sie sich über alle anderen erhaben wähnten!

Erzherzog Eugen

@Mile Christi Was reden Sie für einen Unsinn die Idee der Personalprälatur war unter der Chaostruppe Fellay/Pfluger anno 2012 aktuell alles Schnee von gestern

Der Aufruhr gegen Gott 2 Thess 2.3
Die Lehre des HERRN wird von der Katholischen Kirche, nach dem Katechismus von Petrus Kanisius verbreitet und der Ritus, nach dem Missale Romanum, von Papst Pius V., gefeiert. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, hatte die Kirche den wahren Glauben. Die Gottesmutter warnte 1846 in La Salette: „Rom wird den Gauben verlieren“ und Satan verlangte 1884, vom HERRN, Macht über jene, die sich seinem Dienste unterstellen, um die Kirche zu zerstören. (Vision von Papst Leo XIII.) Nur der wahre Glaube stört Satan.
Diese Vision von Papst Leo, war ein Akt der Barmherzigkeit des HERRN. Die Bischöfe sollten wissen, dass ihre Treue zum HERRN, geprüft wird. „Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf“ Lk22.31
Der HERR gewährte Satan wunschgemäss für 75 bis 100 Jahre Macht über jene, die sich seinen Dienst unterstellen.
Wer denkt, das werden nicht viele Bischöfe und Priester sein, irrt. Nach 74 Jahren erfolgreicher Unterwanderung der Kirche, der Priesterschaft und der Gläubigen, haben sich diese mehrheitlich, mit der Kirchenführung, hinter Satan versammelt. Mit seinen Knechten, in allen Bereichen der Kirche und deren Ausbildungsstätten, konnte Satan das Ziel angehen. Das Ziel war die Zerstörung des Messopfers und des Priestertums
1958 wurde Kardinal Angelo Guiseppe Roncalli, ein Freimaurer, wird zum Papst gewählt. Er nennt sich Johannes XXIII. und ruft ein Konzil aus, um die Pläne Satans, das Messopfer und das Priestertum, zu beseitigen. Wir befinden uns im 74zigsten Jahr der Machtübertragung an Satan, also im Zeitplan.
1962 ersetzt Johannes XXIII., geräuschlos und gesetzwidrig, das, vom heiligen Papst Pius V., für alle Zeiten eingesetzte Missale Romanum, das Messopfer der Katholischen Kirche, gegen sein neues Missale Romanum Editio typica.
Mit dem Missale Romanum Editio typica, (Messbuch 1962) widersetzt sich Johannes XXIII. der Bulle Quo primum und zieht den Zorn des Allmächtigen Gottes und der hl. Apostel Petrus und Paulus auf sich. Kirchenrechtlich sind Roncalli und seine Helfer, durch die Tatstrafe, exkommunizier.
In Seiner Barmherzigkeit hat der HERR auf die Gefahren des Abfalls hingewiesen. Er ermahnte uns ausdrücklich: „Seid standhaft, Brüder, und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich oder durch einen Brief“. 2 Th.2.15
Wir wissen von der Wiederkunft des HERRN. Der hl. Paulus schreibt:
vor der Ankunft des HERRN muss
ss der Aufruhr gegen Gott kommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit allen sichtbar werden, der Sohn des Verderbens, der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heisst, so sehr erhebet, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt“. 2 Thess2.3
Johannes XXIII. war der Wegbereiter zum Aufruhr gegen Gott und ein Mensch der Gesetzlosigkeit
. Er verstarb am 3. Juni 1963, nachdem er am 11. Oktober 1962, das II. Vatikanische Konzil eröffnet hatte.
Verbleiben wir einen Augenblich beim Papst.
Der Papst hat die Aufgabe, die göttlichen Lehren zu behüten und unverändert weiterzugeben. Johannes XXIII. verstösst gegen die Bulle Quo primum und alle Bischöfe, Priester und Gläubige schweigen, schwer sündhaft, in der Knechtschaft Satans.
Was sagt der Katechismus?
„Papst und die Bischöfe sind die Hirten der Kirche. Sie haben die Vollmacht, Gesetze zu geben und kirchliche Strafen zu verhängen. Christus hat ihnen die Vollmacht gegeben, als er zu den Aposteln sprach: „Was ihr auf Erden binden werdet, wird auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, wird auch im Himmel gelöst sein“. Mt. 18.18
Der oberste Hirte ist der Papst. Er ist der Nachfolger des heiligen Petrus, zu dem Jesus gesagt hat; „weide meine Lämmer! Weide meine Schafe!“ Joh21.15-17 Durch den Papst und die Bischöfe regiert uns Christus, unser himmlischer Hirte“.

Nun ist Vernunft gefragt. Gott der HERR regiert durch Seinen Stellvertreter und die Bischöfe. Er schenkte uns Sein Erlösungswerk, das Heilige Messopfer. Wir erinnern uns:
„Das heilige Messopfer ist das dasselbe Opfer wie das Kreuzesopfer, weil in beiden Christus der Opferpriester und die Opfergabe ist. Im heiligen Messopfer wird das Kreuzesopfer vergegenwärtigt“.
Wird Christus der HERR, unser Erlöser, Seinen Auftrag an Seinen Stellvertreter ändern und dieses, Sein Erlösungswerk, gegen eine bedeutungslose Gedächtnisfeier austauschen lassen? Niemals. Das aber glauben die Knechte Satans!
Stellt sich die Frage, kann ein Papst den Glauben verlieren? Wegen seines freien Willens, kann jeder Mensch seinen Glauben verlieren. Ist ein Mensch zum Stellvertreter berufen, wird er, nach dem er das Amt angenommen hat, den Glauben nur schwer verlieren.
Johannes XXIII. und seine Nachfolger, waren schon vor der Amtseinführung, Häretiker oder Schismatiker und sind daher nie Papst geworden. Das Kirchenrecht sagt klar, der Papstkandidat muss katholisch sein. Ein Häretiker ist nicht katholisch. Das Problem sind die gesetzlosen Bischöfe und Priester. Sie kennen das Kirchenrecht, als Knechte Satans schweigen sie schwer sündhaft und decken den Knecht Satans, auf dem Stuhl Petri.
Wir sind im Jahr 1965, das 81zigsten Jahr der Machtübergabe an Satan. Jetzt müssen die Pläne Satans kurzfristig realisiert werden.
Am 7. Dezember 1965, kommt der zunächst grösste Triumph Satans. Im Konzil wird über die Religionsfreiheit abgestimmt. 5 Päpste habe die Religionsfreiheit als eine verdammungswürdige Irrlehre verurteil. An diesem Tag, verdammen 2.400 Knechte Satans, die verbindliche Lehre der Kirche. Die Einheit der Kirche ist zerstört, 2400 Bischöfe sind durch die Tatstrafe exkommuniziert. Alles schweigt!!
Den 2. Triumpf feiert Satan im Juni 1968. Die Bischofsweihe wurde ungültig gemacht, die Wurzel des Priestertums, zerstört.
Den grössten Triumpf feierte Satan am 3.April 1969. Sein Knecht, Paul VI. führt die Institutio Generalis für die Novus Ordo Missae ein. Der Aufruhr gegen Gott ist im Gange, er hatte seinen Höhepunkt im Verbot des Missale Romanum, von Papst Pius V. erreicht.
Das Missale Romanum, von Papst Pius V. und die Novus Ordo Missae unterscheiden sich wesentlich. Das Missale Romanum geht auf den HERRN zurück, die Novus Ordo Missae ist ein Werk der Freimaurer.
Jeder Ritus hat eine andere Intension. Das Missale Romanum ist das unblutige Sühneoper, das Christus Seinem Vater darbringt; die Novus Ordo Missae ist eine Gedächtnisfeier des Volkes Gottes. (Paul VI.)
Das Missale Romanum wurde vom hl. Papst Pius V. mit der Bulle „Quo primum“, am 17.7.1570 eingeführt. Sie endet mit der Warnung: „Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dies anzutasten, so soll er wissen, dass er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird“.
Die Knechte Satans sagen, am Missale Romanum sei schon immer geändert worden. Gemeint sind die Einführung von Feiertagen und die Einführung der Kommunionfeier. Die Intension des Messopfers und die Gebete, wurden durch diese Einführungen nicht angetastet. Die Knechte Satans verdrehen die Wahrheit um Verwirrung zu stiften.
Wenn aber die Intension, ein Gedächtnisfeier wird: „deinen Tod oh Herr, verkünden wir, deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“, und die Gebete geändert werden (8 Hochgebete usw.) dann ist der Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus gegenwärtig und die Kinder Gottes müssen sich fernhalten.
Die Aufforderung an der Überlieferung festzuhalten, ging nicht nur an die Priester, diese Aufforderung ging auch an die Gläubigen
. Alle haben am Verrat teilgenommen. Das alles geschah trotz einer Fülle von Warnungen.
Johannes XXIII. und seine Nachfolger, haben in der Knechtschaft Satans, die Überlieferung, die Lehre des HERRN, verworfen. (Missale Romanum, Priestertum, Katechismus). Ihre Handlungen waren gesetzwidrig und nichtig. Verbindlich sind die Änderungen nur für die Knechte Satans, in der Konzilssekte.
Dieses unbegreifliche Verbrechen der Bischöfe und Priester kann nur durch den hl. Paulus Erklärung finden: „Darum schickt ihnen Gott eine Macht, die sie irreführt, dass sie die Lüge glauben“. 2Th.2.11 Die Knechte Satans sehen und erkennen das nicht. Schon die Priester in Jerusalem erkannten den Messias nicht und kreuzigten ihn. Heute kreuzigen die Priester die Lehre und die Aufträge des HERRN.
Vielleicht kann ein Bischof erklären, warum der Zorn des Allmächtigen Gottes und das Kirchenrecht, die Knechte Satans und ihre Anhänger, nicht treffen?
Kann Satan die Kirche des HERRN zerstören? Natürlich nicht. Mit der vom HERRN erhaltenen Macht, hat er die Verräter und Häretiker in der Kirche sichtbar gemacht und für den Würgeengel gekennzeichnet.
Satan kann den Glauben beschädigen, den Ritus verbieten, die Menschen verderben. Die Kirche des HERRN kann er nicht zerstören. Sie steht unzerstörbar auf der Festung des Konzils von Trient. Die tridentinische Ordnung wird sich nie ändern, so wie Gott sich nicht ändert.
Wenn sich diese Erkenntnis bei den Bischöfen, Priestern und Gläubigen durchsetzt, und sie in Reue zu den teuren, verratenen Überlieferungen zurückkehren, werden sie auch Vergebung erlangen.
Hubertus Huber hat in seinem Buch, PAPST LEO XIII. VISION VOM 13. OKT. 1884, den Verlauf der Kirchenzerstörung ausführlich beschrieben. Auf Seite 36, können Sie die Bulle „Quo primum“, nachlesen. Das Buch kann im Buchhandel, Amazon und Books on Demand, bestellt werden. Bitte, schreiben Sie eine Rezension. Vielen Dank! Für den weltweiten Vertrieb suchen wir einen Verlag.
Möge der Heilige Geist uns führen!
Katholiken-SOS Verlag, CH9053 Teufen, den 6. August 2023
Marquard von Gleichenstein, Vorstand

dlawe

Der Franz kann dem Prälaten nicht in die Augen schauen. Nur ein HEILIGER kann dem Franz noch so freundlich begrüßen.

Theresia Katharina

Das sind die wichtigsten Prophezeiungen und Fakten…
Die Umwandlung des Status Personalprälatur vom Opus Dei in eine öffentliche Vereinigung päpstlichen Rechts bedeutet, dass sie nun unter voller Kontrolle von PF sind und ihre alten Statuten außer Kraft gesetzt sind. Dasselbe hat PF mit den Maltesern in grün gemacht, ihre alten Hoheitsrechte zerschlagen.

Der Aufruhr gegen Gott 2 Thess 2.3
Die Lehre des HERRN wird von der Katholischen Kirche, nach dem Katechismus von Petrus Kanisius verbreitet und der Ritus, nach dem Missale Romanum, von Papst Pius V., gefeiert. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, hatte die Kirche den wahren Glauben. Die Gottesmutter warnte 1846 in La Salette: „Rom wird den Gauben verlieren“ und Satan verlangte 1884, vom HERRN, Macht über jene, die sich seinem Dienste unterstellen, um die Kirche zu zerstören. (Vision von Papst Leo XIII.) Nur der wahre Glaube stört Satan.
Diese Vision von Papst Leo, war ein Akt der Barmherzigkeit des HERRN. Die Bischöfe sollten wissen, dass ihre Treue zum HERRN, geprüft wird. „Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf“ Lk22.31
Der HERR gewährte Satan wunschgemäss für 75 bis 100 Jahre Macht über jene, die sich seinen Dienst unterstellen.
Wer denkt, das werden nicht viele Bischöfe und Priester sein, irrt. Nach 74 Jahren erfolgreicher Unterwanderung der Kirche, der Priesterschaft und der Gläubigen, haben sich diese mehrheitlich, mit der Kirchenführung, hinter Satan versammelt. Mit seinen Knechten, in allen Bereichen der Kirche und deren Ausbildungsstätten, konnte Satan das Ziel angehen. Das Ziel war die Zerstörung des Messopfers und des Priestertums
1958 wurde Kardinal Angelo Guiseppe Roncalli, ein Freimaurer, wird zum Papst gewählt. Er nennt sich Johannes XXIII. und ruft ein Konzil aus, um die Pläne Satans, das Messopfer und das Priestertum, zu beseitigen. Wir befinden uns im 74zigsten Jahr der Machtübertragung an Satan, also im Zeitplan.
1962 ersetzt Johannes XXIII., geräuschlos und gesetzwidrig, das, vom heiligen Papst Pius V., für alle Zeiten eingesetzte Missale Romanum, das Messopfer der Katholischen Kirche, gegen sein neues Missale Romanum Editio typica.
Mit dem Missale Romanum Editio typica, (Messbuch 1962) widersetzt sich Johannes XXIII. der Bulle Quo primum und zieht den Zorn des Allmächtigen Gottes und der hl. Apostel Petrus und Paulus auf sich. Kirchenrechtlich sind Roncalli und seine Helfer, durch die Tatstrafe, exkommunizier.
In Seiner Barmherzigkeit hat der HERR auf die Gefahren des Abfalls hingewiesen. Er ermahnte uns ausdrücklich: „Seid standhaft, Brüder, und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich oder durch einen Brief“. 2 Th.2.15
Wir wissen von der Wiederkunft des HERRN. Der hl. Paulus schreibt:
vor der Ankunft des HERRN muss
ss der Aufruhr gegen Gott kommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit allen sichtbar werden, der Sohn des Verderbens, der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heisst, so sehr erhebet, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt“. 2 Thess2.3
Johannes XXIII. war der Wegbereiter zum Aufruhr gegen Gott und ein Mensch der Gesetzlosigkeit
. Er verstarb am 3. Juni 1963, nachdem er am 11. Oktober 1962, das II. Vatikanische Konzil eröffnet hatte.
Verbleiben wir einen Augenblich beim Papst.
Der Papst hat die Aufgabe, die göttlichen Lehren zu behüten und unverändert weiterzugeben. Johannes XXIII. verstösst gegen die Bulle Quo primum und alle Bischöfe, Priester und Gläubige schweigen, schwer sündhaft, in der Knechtschaft Satans.
Was sagt der Katechismus?
„Papst und die Bischöfe sind die Hirten der Kirche. Sie haben die Vollmacht, Gesetze zu geben und kirchliche Strafen zu verhängen. Christus hat ihnen die Vollmacht gegeben, als er zu den Aposteln sprach: „Was ihr auf Erden binden werdet, wird auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, wird auch im Himmel gelöst sein“. Mt. 18.18
Der oberste Hirte ist der Papst. Er ist der Nachfolger des heiligen Petrus, zu dem Jesus gesagt hat; „weide meine Lämmer! Weide meine Schafe!“ Joh21.15-17 Durch den Papst und die Bischöfe regiert uns Christus, unser himmlischer Hirte“.

Nun ist Vernunft gefragt. Gott der HERR regiert durch Seinen Stellvertreter und die Bischöfe. Er schenkte uns Sein Erlösungswerk, das Heilige Messopfer. Wir erinnern uns:
„Das heilige Messopfer ist das dasselbe Opfer wie das Kreuzesopfer, weil in beiden Christus der Opferpriester und die Opfergabe ist. Im heiligen Messopfer wird das Kreuzesopfer vergegenwärtigt“.
Wird Christus der HERR, unser Erlöser, Seinen Auftrag an Seinen Stellvertreter ändern und dieses, Sein Erlösungswerk, gegen eine bedeutungslose Gedächtnisfeier austauschen lassen? Niemals. Das aber glauben die Knechte Satans!
Stellt sich die Frage, kann ein Papst den Glauben verlieren? Wegen seines freien Willens, kann jeder Mensch seinen Glauben verlieren. Ist ein Mensch zum Stellvertreter berufen, wird er, nach dem er das Amt angenommen hat, den Glauben nur schwer verlieren.
Johannes XXIII. und seine Nachfolger, waren schon vor der Amtseinführung, Häretiker oder Schismatiker und sind daher nie Papst geworden. Das Kirchenrecht sagt klar, der Papstkandidat muss katholisch sein. Ein Häretiker ist nicht katholisch. Das Problem sind die gesetzlosen Bischöfe und Priester. Sie kennen das Kirchenrecht, als Knechte Satans schweigen sie schwer sündhaft und decken den Knecht Satans, auf dem Stuhl Petri.
Wir sind im Jahr 1965, das 81zigsten Jahr der Machtübergabe an Satan. Jetzt müssen die Pläne Satans kurzfristig realisiert werden.
Am 7. Dezember 1965, kommt der zunächst grösste Triumph Satans. Im Konzil wird über die Religionsfreiheit abgestimmt. 5 Päpste habe die Religionsfreiheit als eine verdammungswürdige Irrlehre verurteil. An diesem Tag, verdammen 2.400 Knechte Satans, die verbindliche Lehre der Kirche. Die Einheit der Kirche ist zerstört, 2400 Bischöfe sind durch die Tatstrafe exkommuniziert. Alles schweigt!!
Den 2. Triumpf feiert Satan im Juni 1968. Die Bischofsweihe wurde ungültig gemacht, die Wurzel des Priestertums, zerstört.
Den grössten Triumpf feierte Satan am 3.April 1969. Sein Knecht, Paul VI. führt die Institutio Generalis für die Novus Ordo Missae ein. Der Aufruhr gegen Gott ist im Gange, er hatte seinen Höhepunkt im Verbot des Missale Romanum, von Papst Pius V. erreicht.
Das Missale Romanum, von Papst Pius V. und die Novus Ordo Missae unterscheiden sich wesentlich. Das Missale Romanum geht auf den HERRN zurück, die Novus Ordo Missae ist ein Werk der Freimaurer.
Jeder Ritus hat eine andere Intension. Das Missale Romanum ist das unblutige Sühneoper, das Christus Seinem Vater darbringt; die Novus Ordo Missae ist eine Gedächtnisfeier des Volkes Gottes. (Paul VI.)
Das Missale Romanum wurde vom hl. Papst Pius V. mit der Bulle „Quo primum“, am 17.7.1570 eingeführt. Sie endet mit der Warnung: „Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dies anzutasten, so soll er wissen, dass er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird“.
Die Knechte Satans sagen, am Missale Romanum sei schon immer geändert worden. Gemeint sind die Einführung von Feiertagen und die Einführung der Kommunionfeier. Die Intension des Messopfers und die Gebete, wurden durch diese Einführungen nicht angetastet. Die Knechte Satans verdrehen die Wahrheit um Verwirrung zu stiften.
Wenn aber die Intension, ein Gedächtnisfeier wird: „deinen Tod oh Herr, verkünden wir, deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“, und die Gebete geändert werden (8 Hochgebete usw.) dann ist der Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus gegenwärtig und die Kinder Gottes müssen sich fernhalten.
Die Aufforderung an der Überlieferung festzuhalten, ging nicht nur an die Priester, diese Aufforderung ging auch an die Gläubigen
. Alle haben am Verrat teilgenommen. Das alles geschah trotz einer Fülle von Warnungen.
Johannes XXIII. und seine Nachfolger, haben in der Knechtschaft Satans, die Überlieferung, die Lehre des HERRN, verworfen. (Missale Romanum, Priestertum, Katechismus). Ihre Handlungen waren gesetzwidrig und nichtig. Verbindlich sind die Änderungen nur für die Knechte Satans, in der Konzilssekte.
Dieses unbegreifliche Verbrechen der Bischöfe und Priester kann nur durch den hl. Paulus Erklärung finden: „Darum schickt ihnen Gott eine Macht, die sie irreführt, dass sie die Lüge glauben“. 2Th.2.11 Die Knechte Satans sehen und erkennen das nicht. Schon die Priester in Jerusalem erkannten den Messias nicht und kreuzigten ihn. Heute kreuzigen die Priester die Lehre und die Aufträge des HERRN.
Vielleicht kann ein Bischof erklären, warum der Zorn des Allmächtigen Gottes und das Kirchenrecht, die Knechte Satans und ihre Anhänger, nicht treffen?
Kann Satan die Kirche des HERRN zerstören? Natürlich nicht. Mit der vom HERRN erhaltenen Macht, hat er die Verräter und Häretiker in der Kirche sichtbar gemacht und für den Würgeengel gekennzeichnet.
Satan kann den Glauben beschädigen, den Ritus verbieten, die Menschen verderben. Die Kirche des HERRN kann er nicht zerstören. Sie steht unzerstörbar auf der Festung des Konzils von Trient. Die tridentinische Ordnung wird sich nie ändern, so wie Gott sich nicht ändert.
Wenn sich diese Erkenntnis bei den Bischöfen, Priestern und Gläubigen durchsetzt, und sie in Reue zu den teuren, verratenen Überlieferungen zurückkehren, werden sie auch Vergebung erlangen.
Hubertus Huber hat in seinem Buch, PAPST LEO XIII. VISION VOM 13. OKT. 1884, den Verlauf der Kirchenzerstörung ausführlich beschrieben. Auf Seite 36, können Sie die Bulle „Quo primum“, nachlesen. Das Buch kann im Buchhandel, Amazon und Books on Demand, bestellt werden. Bitte, schreiben Sie eine Rezension. Vielen Dank! Für den weltweiten Vertrieb suchen wir einen Verlag.
Möge der Heilige Geist uns führen!
Katholiken-SOS Verlag, CH9053 Teufen, den 6. August 2023
Marquard von Gleichenstein, Vorstand

Theresia Katharina

Das sind die wichtigsten Prophezeiungen und Fakten…
Wieso die Aufregung? PF, der Falsche Prophet der Bibel handelt immer so undankbar: Die ihm gedient haben, werden bei passender Gelegenheit abgebügelt. Hat er doch mit Kardinal Becciu genauso gemacht. Nachdem ihm dieser nicht ganz einwandfreie Handlangerdienste bei der Zerschlagung der alten Malteserhoheit geleistet hatte, um Kardinal Burke nochmals in die Wüste zu schicken, wurde doch Becciu dann später eines Vergehens bezichtigt, das PF begangen hatte. Aber klar doch, die Weste von PF muss immer weiß schimmern, egal wie.

@Oenipontanus
Und Sie sind leider ein unheimlich eingebildeter arroganter Querulant. Ich frage mich, was Leute wie Sie oder @vir probatus überhaupt hier auf einem traditionsorientierten Portal suchen. Was Sie über mich denken, ist mir übrigens völlig egal. Ich stehe zu meinen Überzeugungen und es keineswegs mein Bestreben allen und jedem zu gefallen.

Erzherzog Eugen

@Tradition und Kontinuität Sind Sie der Meinung man sollte nur Portale besuchen die die eigene Meinung vertreten ?

Goldfisch

IGNORIEREN - auf KEINE einzige MELDUNG mehr reagieren - schon ist es vorbei mit dem Spaß bei diesen Leuten. Niemand unterhält sich gern mit Luft - ohne Reaktionen zu bekommen. Es liegt an jedem Einzelnen. Also, nicht aufregen sondern HANDELN!

@vir probatus
Das Opus Dei wird weiterbestehen und segensreich wirken, ob das Ihnen gefällt oder nicht.

vir probatus

Keiner braucht in der Kirche Gruppen, deren Zweck und Tun nichts anderes als Missbrauch ist.

Erzherzog Eugen

@Jerry Maus falsch

@vir probatus, das ist eine Verleumdung

Es. geht Franziskus in erster Linie darum, alle halbwegs traditionellen Gemeinschaften zu kontrollieren, um sie notfalls zu neutralisieren.

Erzherzog Eugen

was absolut verständlich ist

@Guntherus de Thuringia
Verleumdung ist nun mal ein Hauptgeschäft von Trollen.

Wieso "Zerschlagung"? Doch wohl eher eine kirchenrechtliche Normalisierung.

Erzherzog Eugen

es ist durch die Lebensform der Numerarier etwas komplizierter