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FSSPX wird in den nächsten Tagen öffentlich antworten

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) hat eine Erklärung zu dem Treffen vom 12. Februar zwischen ihrem Generaloberen, Pater Davide Pagliarani, und Kardinal Tucho Fernández veröffentlicht.

"Das Gespräch, das in einer herzlichen und offenen Atmosphäre stattfand, dauerte anderthalb Stunden und wurde auf Wunsch des Kardinals unter vier Augen geführt."

Der Erklärung zufolge erläuterte Pater Pagliarani die Absicht, die hinter der Ankündigung der Bischofsweihen am 1. Juli steht.

"Kardinal Fernández bot seinerseits eine alternative Herangehensweise an das Thema an. In einem offiziellen Kommuniqué, das der Heilige Stuhl umgehend veröffentlichte, schlug er 'einen spezifisch theologischen Weg des Dialogs nach einer sehr präzisen Methodik [...] vor, um das für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche notwendige Minimum hervorzuheben', das 'die Festlegung eines kanonischen Status für die Gesellschaft' ermöglichen würde."

Die Vorbedingung für den Dialog ist die Aussetzung der Entscheidung über die angekündigten Bischofsweihen.

Tucho bat Pater Pagliarani, diesen Vorschlag dem Rat der FSSPX vorzulegen und ihm genügend Zeit zu geben, ihn zu prüfen.

Pater Pagliarani kündigte an, dass er in den nächsten Tagen antworten werde.

Er wird direkt an Kardinal Fernández schreiben und seine Antwort auch den Gläubigen bekannt geben.

Pater Pagliarani bat auch um eine Audienz bei Leo XIV.

AI-Übersetzung
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Mit Wahrscheinlichkeit größer als 0,9 wird sich das Geschehen von 1988 wiederholen.

miracleworker

Fahrer von Arsvor 5 Stunden
Warum betreibt die Piusbruderschaft überhaupt die Gespräche mit Rom? Wegen einem neuen Status oder warum? Eine Personalprälatur würde bedeuten, dass Rom einen Fuß in der Tür hat und dazu braucht man ja nur zum Opus Dei schauen. Es muss doch klar sein, dass Rom versucht, die Bruderschaft zu schwächen und dann zu zerstören. Sind denn die Piusbrüder total naiv oder wollen die Oberen gar eine bewusste Schwächung herbeiführen? Warum bleiben sie nicht einfach katholisch, so wie sie sind und erfreuen sich ihres Glaubens, wo sie von der Vorsehung hingestellt wurden? Es ist NICHT der Wille Gottes, dass sie weiterhin Gespräche mit Rom führen, weil Rom ins Antichristentum abgedriftet ist.

Prevost verwendet die selektive Toleranz, selektive Exkommunikation nach seiner eigenen Meinung: die pro-Sodomiten Bischöfe, die Abtreibungsbefürworter, die Sexualstraftäter wie Rupnik und Capella (Staatssekretariat), etc bekommen keine Exkommunikation, aber die traditionellen Bischöfe Christi schon.

Behauptung: Die Bischofweihen-Verhinderungsstrategie von Kardinal Fernandez ist leicht zu durchschauen
Beweis: In der Verlautbarung heißt es:
„Fernandez schlug einen strukturierten theologischen Dialog vor, um Lehrfragen zu klären, insbesondere in Bezug auf die Auslegung des Zweiten Vatikanischen Konzils und den Grad der Zustimmung, der für seine Lehren erforderlich ist.
Ziel ist es, die Mindestvoraussetzungen für die volle kirchliche Gemeinschaft festzulegen und einen möglichen kanonischen Status für die Bruderschaft zu skizzieren.“
Fernandez zeigt seinen Scharsinn zunächst dadurch, dass er die Liturgie ausklammert. Denn in Bezug auf die Neue Messe ist von vornherein klar, dass es kein Übereinkommen geben kann, da das moderne Rom niemals die kategorische Weigerung der Priesterbruderschaft akzeptieren kann, die Neue Messe anzuerkennen. Fernandez erkannte richtig, dass es hier keine „Manövriermasse“ gibt, die Verhandlungen als sinnvoll erscheinen lassen können.
Deshalb will er nur das Zweite Vatikanum zur Debatte stellen, wohl wissend, dass das moderne Rom, unabhängig wie die Gespräche über das Konzil ausgehen würden, keine Genehmigung zur Bischofsweihe geben wird, wegen der Ablehnung der Neuen Messe durch die Priesterbruderschaft. Also ist das Angebot zu solchen Gesprächen als taktisches Manöver zu einzustufen, um die Bischofsweihen am 1. Juli zu verhindern.
Was das Konzil betrifft, lockt Fernandez mit einer gewissen „Manövriermasse“. Um zu erkennen, worin sie mit hinreichender Sicherheit besteht, muss man wissen, dass die Konzilsdokumente nicht alle den gleichen Rang haben, vielmehr gilt es zu unterscheiden zwischen Konstitutionen, Dekreten und Erklärungen. Die Konstitutionen haben den höchsten Rang, die Dekrete den mittleren Rang und die Erklärungen haben den niedrigsten Rang. Zu letzteren gehören Die Erklärung über die nichtchristlichen Religionen, Nostra aetate und Die Erklärung über die Religionsfreiheit, Dignitatis humanae. Zu den Konstitutionen gehören u. a. die Liturgiekonstitution, Sacrosanctum concilium und die Konstitution über die Kirche, Lumen gentium.
Wenn ich mich recht entsinne, hat schon Benedikt XVI. gesagt, dass man nicht die Anerkennung aller Konzilsdokumente fordern muss, und da bieten sich als „Manövriermasse“ die „Erklärungen“ an, weil sie den geringsten Rang haben. Aber Rom wird auf jeden Fall verlangen, dass die Konstitutionen des Konzils und wohl auch die Dekrete, zu denen das Ökumenismusdekret gehört, von der Piusbruderschaft anerkannt werden, als „Mindestvoraussetzung für die volle kirchliche Gemeinschaft“. Diese Anerkennung lehnt aber die Piusbruderschaft aus guten Gründen ab. Also wird das Ergebnis solcher Gespräche dasselbe sein wie damals, nämlich: Keine Einigung.
Aber unabhängig davon, was das Ergebnis solcher Gespräche wäre, wird Rom, wegen der Ablehnung der Neuen Messe durch die Piusbruderschaft, Bischofsweihen durch sie mit der (ungültigen) Exkommunikation beantworten. Darüber täuscht das Dialogangebot hinweg, das, wie gesagt, als taktisches Manöver zu qualifizieren ist. qed
Bemerkung: In einem Kommentar las ich, der Vatikan würde der Piusbruderschaft eine Brücke bauen. Nein, er will ihr keine Brücke bauen, sondern eine Falle stellen.

miracleworker

Wie sollen wir das verstehen: "...den Grad der Zustimmung, der für seine Lehren" - wie bitte? Wessen Lehren: die des Herrn Fernandez ???

Vates

"Aussetzung" der "angekündigten Bischofsweihen" bedeutet m.E. wohl nichts anderes als "Absetzung" derselben ohne Plazet Roms, das nur um den Preis der Aufgabe der Positionen und Prinzipien von Eb Lefebvre erfolgen dürfte, oder etwa nicht?

miracleworker

Die Taktik ist offensichtlich: Zeit schinden so viel es geht! Wäre nicht genug Zeit gewesen in all den Jahren die wachsende Zahl an Priesterberufungen zu würdigen, die Frömmigkeit zu bekräftigen, die aus all den Heiligen Opfermessen im ehrw. latein. Ritus die Seelen am Leben, d.h. in der Gottesbeziehung erhalten - gemäß Epheser 1,18 - 2,9 ??? Aus den Hl. Wandlungsworten des überlief. Röm. Ritus geht klar hervor, wer den Glauben schenkt und gnadenhaft in unsere Herzen eingießt! ... mysterium fidei, qui pro vobis et pro multis effundetur ... Die Schießler-Frömmigkeit, um nur ein Beispiel zu nennen, mach sich selbst zum "Gnaden"-, zum Beifallspender . . .

Ursula Sankt shares this

Tuchos Haltung gegenüber der Piusbruderschaft scheint ziemlich rigide zu sein, wenn er von „Auflagen“ und „schwerwiegenden Konsequenzen“ spricht, falls diese nicht erfüllt werden, darunter ein „entscheidender Bruch“, „Schisma“ und „Exkommunikation“. Warum solche gnadenlosen Worte gegenüber einer kirchlichen Randgruppe?

5492
Immanuel Kant

Wie will man denn mit Leuten verhandeln, die nach der Ferse der Muttergottes schnappen?

Immanuel Kant

youtube.com/watch?v=_fhn8Zvqo74

Bethlehem 2014

@Immanuel Kant Pius XI. sagte einmal, er wäre sogar bereit, mit dem Teufel zu verhandeln, wenn es um das Heil auch nur EINER Seele geht!

Fahrer von Ars

@Bethlehem 2014 Pius XI. war Diplomat, das erklärt die Aussage. Meine Einstellung ist eine andere, denn da ist eine Schliche vorhanden: wenn man an die Allmacht des Himmlischen Vaters vollkommen glauben würde, würde man gar nicht auf die Idee kommen, es bräuchte den Bösen, um mit ihm über eine Seele zu verhandeln. Mit Gott sollen wir verhandeln, nicht mit dem Bösen!

Bethlehem 2014

@Fahrer von Ars Ich denke mal, mit Gott brauch ich gar nicht über das Heil einer Seele zu verhandeln!!!
Wer vollkommen glaubt, weiß das auch!

Seidenspinner

Das ist die Nonne Caram, die von Papst Leo freundlich empfangen wurde. Die Nonne Caram erklärt, dass Tucho schwul ist. Er hat dies nicht dementiert. Das ist kein Problem.
Allerdings müssen die Lefebvrianer exkommuniziert werden.

Alfredus .

Mit der Stimme eines Schäfchens versucht Tucho die FSSPX einzulullen, um im nächsten Augenblick hart mit reißender Wolfsstimme zu fordern, dass die Piusbrüder die Bischofsweihen aussetzen und vergessen sollen ... ! Es ist die gleiche Situation wie damals beim Erzbischof Lefebvre, man will das Ende der FSSPX ! Dabei weiß auch Rom, dass die Bruderschaft dem nicht zustimmen kann und darf . Während die FSSPX in ihrem Recht ist, müßte Rom zugeben, dass die Exkommunikation ein Fehler und eine Sünde war . Da beides nicht möglich ist, bleibt dieser unmögliche Zustand erhalten und das bis in alle Ewigkeit ... !

Josefa Menendez

Eine hinterhältige, giftige Falle, um der Bruderschaft und damit der katholischen Überlieferung Christi Böses anzutun. Was haben die Freimaurer mit der katholischen Tradition Christi gemeinsam?

Francesco 95

Die Bruderschaft erkennt doch die Finsternis (Freimaurer Leo) als rechtmässigen Papst an oder nicht? Was heulen sie so herum? Pagliarani gehr dialogieren mit Porno-Fernandez? Wie heuchlerisch ist das bitte?

Werte shares this

Die Piusbruderschaft kündigt eine schnelle Entscheidung darüber an, ob sie das Dialogangebot des Vatikans annimmt und auf weitere unerlaubte Bischofsweihen verzichtet.

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Hier laufen doch offensichtlich Absprachen, Absichten und Ziele hinter dem öffentlichen Theater, die verborgen liegen.

Gamaliel

Kann ich nicht erkennnen. Der Kardinal erlaubt ein paar Alibi-Gespräche, obwohl für ihn das Konzil in Beton gegossen ist, um letztlich die Eingliederung der FSSPX in die Konzilskirche zu erreichen. Die Bruderschaft will Bischofsweihen, um den Fortbestand des Werkes bzw. der Seelsorge zu sichern. Man verfolgt also unterschiedliche Ziele. Ich gehe davon aus, daß der Generalobere am 1. Juli festhält.

Ich gehe nicht davon aus, dass die Bischofsweihen verschoben werden.

Carlus shares this

sollte die Bruderschaft dem folge leisten und die Bischofsweihen aussetzen um zuerst die theologischen Fragen zu lösen, dann wird es keine neuen Bischöfe mehr geben.
So geht Leo als Sieger hervor.
Die Bruderschaft bräuchte Bischöfe vom Format von Bischof Williams.

1144

Machtmissbrauch und Verwirrung: Das ist eine giftige, hinterhältige Falle. Wenn sie keine Bischöfe weihen, sind sie verloren. Weder Prevost ist Papst, noch Tucho ein Kardinal, denn sowohl Bergoglio als auch Prevost wurden gemäß einer Vereinbarung installiert. Sie wollen alles Katholische nur zerstören und die Hindernisse für die synkretistische linke Gegenkirche von Prevost aus dem Weg räumen bzw. vernichten.

Sunamis 49

eine kirchenspaltung wurde vorhergesagt

Francesco 95

Die Spaltung ist seit dem 13.03.2013 da.

Viganò ist nicht in der Position zu fordern und zu erklären.

catharina

Warum nicht? Er ist doch in der Position, alles zu kommentieren und zu beurteilen.

Werte

Die Zeit der Know-it-all Gurus ist abgelaufen.

Franz Xaver

Jeder Katholik, Lisi Sterndorfer, ist von Christus berechtigt, berufen und verpflichtet, Akte der geistigen-geistlichen Barmherzigkeit zu setzen, und dazu gehört nun einmal auch eine brüderliche Zurechtweisung, selbst dann, wenn es den Papst beträfe bzw betrifft.

Stefan B.

Erzbischof Carlo Maria Viganò hat auf das vatikanische Kommunique bereits auf X geantwortet. Hier ein Ausschnitt seines Statements in deutscher Übersetzung:
Daher fordere ich mit der Klarheit, die die Situation erfordert, und mit der Verantwortung, die denen zukommt, die geschworen haben, den Glauben bis zum Blutvergießen zu verteidigen:
• Ich fordere die Priesterbruderschaft St. Pius X. auf, die Aussetzung der angekündigten Bischofsweihen kategorisch abzulehnen. Sie sind nicht verhandelbar: Sie sind eine heilige Pflicht vor Gott und den Seelen.
• Ich fordere die Ablehnung jedes „theologischen Dialogs”, der davon ausgeht, dass das Zweite Vatikanische Konzil mit der Tradition vereinbar ist. Das Problem besteht nicht darin, das Zweite Vatikanische Konzil zu „interpretieren”, sondern anzuerkennen, dass es Irrtümer eingeführt hat, die die katholische Lehre in wesentlichen Punkten untergraben und das Heil der Seelen gefährden;
• Ich erkläre, dass wahre kirchliche Gemeinschaft nicht an der kanonischen Anerkennung durch eine Hierarchie gemessen wird, die den Glauben verloren hat, sondern an der integralen Treue zur göttlichen Offenbarung, zum zweitausendjährigen Lehramt und zu den unverfälscht überlieferten Heiligen Sakramenten.
• Ich lade alle Katholiken guten Willens – Kleriker, Ordensleute und Gläubige – ein, anzuerkennen, dass der Notstand andauert und dass das Heil der Seelen Hirten erfordert, die keine Kompromisse mit Irrtümern eingehen.
Ich bin sicher, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. weiterhin für die Bekehrung untreuer Hirten und für den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens beten wird. Und dass sie die Wahrheit nicht gegen eine Anerkennung eintauschen wird, die bedeuten würde, Irrtümer zu akzeptieren und das Erbe ihres Gründers, des verehrten Erzbischofs Marcel Lefebvre, zu verraten.

Francesco 95

Ist Viganò nicht Sedisvakantist und vertritt die Ansicht, der Heilige Stuhl sei seit 1958 vakant? Mit welcher Autorität äußert er sich dann noch?