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Leo XIV. würdigt ein grundlegendes lutherisches Dokument: das Augsburger Bekenntnis von Melanchthon.

Heute empfing Leo XIV. eine Delegation des Lutherischen Weltbundes. Er sagte: „Eine erneuerte Gemeinschaft im apostolischen Glauben, in den Sakramenten [!] und in den Ämtern ist das Ziel unseres ökumenischen Weges der Gnade.“

Leo XIV. legte einen besonderen Schwerpunkt auf das Jahr 2030, in dem sich der 500. Jahrestag des Augsburger Bekenntnisses jährt, und stellte diesen als Gelegenheit dar, die katholisch-lutherische Ökumene und das Streben nach „voller, sichtbarer Einheit“ voranzubringen.

Er erklärte: „Das Augsburger Bekenntnis war ursprünglich als Dokument der Versöhnung innerhalb der Kirche gedacht. Erst später wurde es als Text einer spaltenden Konfessionalisierung verstanden.“

Er möchte es „schaffen, gemeinsam das vorbekenntnishistorische ökumenische Potenzial der Confessio Augustana zu bekräftigen“.

Wichtigste Einwände gegen die Confessio Augustana

Das Augsburger Bekenntnis (Confessio Augustana) wurde Kaiser Karl V. am 25. Juni 1530 auf dem Augsburger Reichstag überreicht. Sein Hauptverfasser war Philipp Melanchthon, Luthers engster theologischer Mitarbeiter.

Die katholische Seite akzeptierte das Augsburger Bekenntnis nicht. Katholische Theologen erkannten jene Artikel an, die sie als mit dem katholischen Glauben vereinbar erachteten, lehnten die umstrittenen lutherischen Lehren ab und antworteten darauf in der „Confutatio Augustana“.

Am schwerwiegendsten ist, dass Artikel XXIV das Verständnis der Messe als Opfer ablehnt.

Artikel IV des Augsburger Bekenntnisses lehrt die Rechtfertigung allein durch den Glauben.

Artikel XII reduziert die Buße im Wesentlichen auf Reue und Glauben und lehnt die Notwendigkeit der Genugtuung zur Vergebung der Strafe ab.

Die Artikel XXI, XXVI und XXVII greifen wichtige Elemente des sakramentalen und andachtsbezogenen Lebens an oder untergraben sie: die Anrufung der Heiligen, die Autorität der Kirche in Bezug auf das Fasten sowie die Theologie der Ordensgelübde und der geweihten Keuschheit.

Artikel XXIII greift das Zölibat an und verteidigt die Ehe von Priestern.

Bild: Vatican Media, AI-Übersetzung
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Vates

Es ist unerhört, daß die offenkundige Irrlehren enthaltende sog. "Confessio Augustana" des Melanchthon von Leo XIV. als "Gelegenheit zum Voranbringen der katholischen-lutherischen Ökumene" gewürdigt wird.
Es führt kein Weg an der Rückkehrökumene auf Punkt und Komma zur Wiedervereinigung im katholischen Glauben vorbei!
Dazu gehört nicht nur die Ablegung des vollständigen katholischen Glaubensbekenntnisses, sondern auch die Abschwörung aller ihm entgegengesetzten Irrlehren, wie es vor dem II. Vatikanum von den Konvertiten zumindest in pauschaler Form verlangt wurde!
Man lese wieder einmal die in puncto "Ökumenismus" bleibend verbindliche Enzyklika von Papst Pius XI. "Mortalium animos" v. 6.1.1928. Dann erkennt man betr. Ökumene den abgrundtiefen Unterschied zu heute!
Der 100jährige Prof. Georg May ist durch zahlreiche Werke geradezu der Kronzeuge dafür, beispielhaft eine Kleinschrift des Gelehrten:
Georg May: Der Ökumenismus als Hebel der Protestantisierung der katholischen Kirche
24 Seiten, 16,5 x 24 cm, geheftet
Fr. 6.-, EUR 5.-
"Die Katholiken haben in den letzten Jahren häufig die Klage erhoben, in der Kirche gehe, infolge des Wirkens des amtlichen und privaten Progressismus, eine ungeheure Protestantisierung vor sich. Leider besteht nicht der geringste Zweifel, daß diese Beobachtung zutreffend ist. Die postkonziliaren angeblichen Kirchenvertreter schlittern immer mehr in protestantische Vorstellungen und Verhaltensweisen hinein.
Georg May zeigt in diesem Büchlein auf, welche Ideologie dahintersteht, wo dieser Weg hinführt und was die Lehre der Kirche dazu sagt." (Kurzvorstellung des Verlags), ursprünglich als Artikel
"Der Ökumenismus als Hebel der Protestantisierung der katholischen Kirche" (Una Voce Korrespondenz, 5. Jg. 1975, Heft 5, S. 249-270, erschienen)!

Josefa Menendez

Extra ecclesiam nulla salus - Die ahnungslosen Katholiken werden durch den Synkretisten Prevost nach Strich und Faden betrogen. Das Ziel ist die Welteinheitsreligion.

Josefa Menendez

Verrat an Christus! Der protestantische, heidnische Prevost will sicher gehen, dass die Lutheraner, die nicht zur Hl katholischen Kirche Christi gehören, bei der Welteinheitsreligion mitmachen. Die Zerstörung von allem Katholischen ist das Ziel Prevosts, als Stellvertreter Bergoglios und als Diener seines Auftraggebers mit Hörnern.

Die Bärin

Oben ist klar zu lesen, dass die Unterschiede im Glauben so gravierend sind, dass eine "volle, sichtbare Einheit" ausschließlich über die Bekehrung der Protestanten zur EINEN HEILIGEN KATHOLISCHEN UND APOSTOLISCHEN KIRCHE erreicht werden kann!

Werte teilt das

Papst Leo äußerte sich in seiner Ansprache auch zum 500. Jahrestag des sogenannten Augsburger Bekenntnisses (Confessio Augustana) im Jahr 2030. Zum Augsburger Reichstag von 1530 hatte Kaiser Karl V. damals Katholiken und Protestanten aufgefordert, ihre Glaubenspositionen schriftlich zu formulieren. Die dabei entstandene "Augsburger Konfession" ist die erste offizielle Darstellung von Lehre und Praxis der Wittenberger Reformation mit weitreichender Ausstrahlung auf den gesamten Protestantismus.
Mit Blick auf das Jubiläum "wäre es gut, wenn es uns wieder gelänge, gemeinsam das vor-konfessionelle ökumenische Potenzial der Confessio Augustana zu bekräftigen", sagte der Papst.

1464
Romani

"Heute empfing Leo XIV. eine Delegation des Lutherischen Weltbundes. Er sagte: „Eine erneuerte Gemeinschaft im apostolischen Glauben, in den Sakramenten [!] und in den Ämtern ist das Ziel unseres ökumenischen Weges der Gnade.“"-Abschaffung des Messopfers.

michael7

Wie es scheint, haben die Machthaber in Rom heute das Augsburger Bekenntnis angenommen, sind also in Wirklichkeit Protestanten?

catharina

Immer wieder liest man auch hier "das Zölibat". Man sollte den AI-Übersetzungen nicht zu viel Macht einräumen.

Werte

Duden kennt beide Formen
Zölibat ▶ Rechtschreibung, Bedeutung, …

catharina

Duden kennt inzwischen auch "wegen dem Wetter" und "Sinn machen"...

Alfredus .

@Werte Es zeigt sich vermehrt, dass Leo XIV. sich mehr und mehr Fremd-Religionen zuneigt, wie auch den Arianern ... ! Hier ist es der Lutherische Weltbund, den er mit salbungsvollen Worten begrüßt und dabei übersieht, dass er nur mit einem Beamten spricht ! Ökumene ist das große Wort, dass die katholische Kirche protestantisch gemacht hat und zunehmend weiter protestantischer macht . Ein Papst der die eigenen Brüder, die FSSPX kalt exkommuniziert und Fremdreligionen in ihrer Art anerkennt, kann deshalb nicht vom Hl.Geist geküßt worden sein ... ? !

a.t.m

Von einen Antichristen ist nichts anderes zu erwarten, leider folgt er mit solchen Äußerungen nur seinen Vorgängern die VK II und Nach VK II Päpste.
Gottes und Maries Segen auf allen Wegen

Werte

So redet ein Protestant, nicht ein Papst. Oder irre ich mich?