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Zukünftiger Abt zum Diakon geweiht - im privaten Rahmen

Bruder Luca Fallica, der zum diözesanen Dreifaltigkeitskloster in Dumenza, Italien, gehört, wurde am Dienstag, den 14. Februar, zum Diakon geweiht, schreibt SilereNonPossum.it (19. Februar).

Fallica, der kein Benediktiner ist, wurde von Franziskus - ohne irgendwelche "Synodalität" - dem Benediktinerkloster Montecassino, dessen erster Abt der heilige Benedikt war, als Abt aufgezwungen.

Der Ritus wurde in Dumenza von Weihbischof Franco Agnesi, dem Generalvikar der Erzdiözese Mailand, geleitet, wobei entgegen dem Kirchenrecht nur einige wenige Personen teilnahmen. Nicht einmal der Apostolische Administrator von Montecassino war anwesend.

Es ist unklar, ob Fallica auch eine benediktinische Ausbildung absolvieren und feierliche Gelübde im Benediktinerorden ablegen muss.

#newsNdlnefsipl

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prince0357

Bergoglio wird sich - so hoffe ich für ihn - nur vor dem himmlischen Richter verantworten müssen, denn vor irdischen Richtern hätte er keine Nachsicht und/oder Gnade zu erwarten!

Franz Xaver

Iwan, ist Ihnen die Bedeutung von "hätte" bekannt? Offensichtlich nicht, denn dann könnte Ihr Posting als komplett entbehrlich entfallen!

Marguerite Marie

Dass Fr. Luca Fallica kein Benediktiner sei, ist schlichtweg falsch. Er ist kein Priester, aber seine Gemeinschaft, der er vorstand, die "Comunità monastica Santissima Trinità" in Dumenza, ist benediktinisch.
Siehe Website seines bisherigen Klosters: Comunità Monastica Santissima Trinità | Dumenza

Franz Xaver

Nikolaus Kopernikus, ist das jetzt wirklich relevant? Ich gehöre auch der "Gemeinschaft Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel" an und trage das Skapulier (das "Echte" und nicht das MDM-Teufels-Plagiat"), ohne in den Karmeliter Orden eingetreten zu sein!

michael7

Sind die Mönche heute nicht mehr fähig, einen Abt zu wählen, so dass Rom sich hier einmischt?

Franz Graf

Was dieser Papst Franziskus mit den katholischen Orden und Gemeinschaften alles treibt ist schon ein Witz. Er macht, was immer ihm gerade einfällt, ohne jede Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten. Man erinnere sich an die Franziskaner der Imakulata, an den Malteser Orden usw. Oder auch an ehemalige Kurienkardinäle. Er geht mit diesen Menschen ohne jeden Respekt um und das ohne einen Funken Schamgefühl. Ich habe so eine Rücksichtslosigkeit und eine derartige Selbstherrlichkeit, noch nie bei einen Mann der Kirche und noch nicht einmal in der Politik erlebt. Nicht einmal die Diktatoren des 20 Jahrhunderts haben sich ein derart selbstherrliches Gehabe, vor aller Welt erlaubt. Schon faszinierend!!!

michael7

Erstaunlich vor allem auch deshalb, weil dieses rücksichtslos erscheinende Verhalten von einer Seite kommt, die immer "Zärtlichkeit" und "Barmherzigkeit" einfordert!?

michael7

Das Mutterkloster aller Benediktiner bekommt einen Abt, der nicht einmal Benediktiner ist??

Franz Graf

Soll man da lachen oder weinen, oder beides?

michael7

Der Modernismus verbreitet überall eine triste Lächerlichkeit!

Franz Xaver

Soll man da lachen oder weinen, schreibt der von mir sonst geschätzte Franz Graf. Meine Antwort: Wie wäre es die Kanonischen und Benediktinischen Regularien zu studieren; Lachen oder Weinen könnten sich dann in Ehrfurcht und Gotteslob wandeln. Aber gewiss sagt das nichts über die hier in Kritik gezogene Person eines "Benediktiners" aus; ich kenne sie schlichtweg nicht.

Franz Graf

Wehrter @philipp Neri, mein Kommentar bezieht sich eigentlich nicht auf d. künftigen Abt, den ja auch ich nicht kenne, sondern allein auf die Art und Weise, wie Papst Franziskus hier mit d. Benediktinern umgeht, denen er das Recht einen Abt selbst zu wählen, einfach nimmt. Der ihnen stattdessen einen völlig Fremden, der nicht einmal Benediktiner sein soll, sozusagen aufs Auge drückt. Und angesichts dieser Unverfrohrenheit, dieses Aktes der Willkür, weiß ich nicht mehr, soll ich nun lachen, oder weinen.