Leo XIV. befördert Erzbischof, der an heidnischem Ritus teilgenommen hat
Monsignore Kimengich, geboren am 23. April 1961, wurde 1986 in Nakuru, Kenia, zum Priester geweiht. Er erwarb ein Lizentiat und einen Doktortitel in Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz in Rom (Opus Dei). Im Laufe seiner kirchlichen Laufbahn diente er als Gemeindepfarrer, Seminarrektor und Generalvikar.
Im Jahr 2010 wurde er zum Weihbischof von Lodwar ernannt, 2011 wurde er Bischof von Lodwar und 2019 wurde er nach Eldoret versetzt.
Eingesetzt als eine Art Schamane
Kimengich hat durch seine öffentliche Teilnahme an einer heidnischen Zeremonie während seiner Amtszeit als Bischof von Eldoret Aufmerksamkeit erregt. Fotos, die 2020 kursierten, zeigen ihn bei seiner Krönung/Installation als Talai-Ältester.
Das Amt eines Talai-Ältesten beinhaltet traditionell religiös-rituelle Funktionen, einschließlich der Vermittlung von Riten, die eine spirituelle Wirkung haben sollen (Hexerei).
Während des Rituals war der Bischof von Männern in Kalenjin-Gewändern umgeben. Er trug einen Mantel aus Pelz oder Tierfell und eine gefiederte Kopfbedeckung, während er einen Stab und einen Fliegenbesen in der Hand hielt. In diesem Zusammenhang fungieren diese Gegenstände als rituelle Insignien und haben eine besondere symbolische Bedeutung.
Die Talai sind nicht nur eine soziale oder kulturelle Gruppe. Sie sind ein erblicher Ritualclan, der historisch gesehen als Ritualspezialisten, Segensspender und Fluchbringer sowie als Hüter der Autorität der Ahnen bekannt ist.
AI-Übersetzung